Fast 8 Stunden (7 Stunden und 43 Minuten) verbringen Facebooknutzer pro Monat in den offiziellen mobile Apps. Schon seit geraumer Zeit halten die Nutzer sich länger über mobile Endgeräte bei Facebook auf als über einen stationären Rechner oder einen Laptop. Trotzdem liegt Facebook auch bei der stationären Verweildauer vor den anderen sozialen Netzwerken.

Bei der mobilen Nutzung liegt Instagram (eine kostenlose App für Mobilgeräte, mit der die Nutzer Fotos und Videos erstellen und durch Filter verfremden können, um sie dann über das Internet zu teilen) mit 3 Stunden und 40 Minuten monatlich auf Platz 2. Das ist länger als die mobile Verweildauer von Pinterest (eine Fotoplattform, auf der Nutzer Fotos mit Kommentaren und Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften und teilen können) und Google+ (das zweitgrößte soziale Netzwerk nach Facebook) zusammen!
Diese Zahlen (allesamt aus dem US-Markt) veröffentlichte das Informations- und Medien-Unternehmen Nielsen in seinem Digital Consumer 2014 Report. Sie zeigen, dass die Nutzer immer mehr von der stationären Nutzung abkommen und soziale Netzwerke vorwiegend mobil nutzen. So wird Twitter nur noch 36 Minuten pro Monat stationär genutzt, jedoch über 3 Stunden mobil. Bei Pinterest beträgt die Desktopnutzung nur 36 Minuten im Gegensatz zu 1 Stunde und 39 Minuten mobil.

Diese Nutzungszahlen machen deutlich, dass die Inhalte, die wir in den sozialen Netzwerken teilen, für die mobile Nutzung optimiert sein müssen. Da ein Großteil der User die Netzwerke mobil nutzt, ist es sinnvoll, die Inhalte hierauf auszurichten und nicht – wie bisher überwiegend geschehen – Inhalte vom Web auf Mobile zu übertragen.

Mobile App im Vergleich zur mobilen Webseite

Wird die Verweildauer auf mobilen Webseiten untersucht, so liegt ebenfalls Facebook vorne. Doch die Zeiten unterscheiden sich stark im Vergleich zu der Nutzungsdauer von mobilen Apps: Die Verweildauer bei Facebook liegt nur bei 40 Minuten! Twitter erreicht 11, Pinterest 3 Minuten.

Mobile Webseite beschreibt, dass der User das soziale Netzwerk über seinen Browser auf dem Smartphone aufruft. Dies kommt jedoch kaum vor, denn die meisten Konsumenten nutzen die offizielle mobile App der jeweiligen Plattform und gelangen von hier kaum auf die mobilen Seiten von Facebook und Co.

Fazit

Die Zahlen verdeutlichen den Trend zur mobilen Nutzung im Allgemeinen. Im Jahresvergleich stieg die Nutzung der mobile App von Facebook um 37 %, die Nutzung der mobilen Webseite um 26 %. Im Gegensatz hierzu sank die stationäre Nutzung um 14 %. Diese Entwicklung gilt für  fast alle Netzwerke, lediglich das soziale Netzwerk LinkedIn konnte bei der stationären Nutzung um 37 % zulegen. Das könnte daran liegen, dass es hierbei um ein Netzwerk handelt, in dem man sich mit Geschäftskontakten verbindet – dies geschieht vermutlich nicht ‚mal eben zwischendurch auf dem Weg‘, sondern vorzugsweise an einem stationären Rechner bzw. Laptop.
Den größten Zuwachs erzielte Pinterest: Die Nutzung der mobile App ist um 233 % gestiegen. Dies nahmen die Betreiber zum Anlass, die App stark zu optimieren und den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen.

Führende soziale Netzwerke, mobil: Facebook und Instagram

Facebook und Instagram dominieren die mobile Landschaft der sozialen Netzwerke. So verzeichnet Instagram mittlerweile mehr mobile App Nutzer als Twitter, auch die Verweildauer ist höher. Gemeinsam kommen Facebook und Instagram auf eine monatliche Verweildauer von über 12 Stunden, Twitter folgt mit 3 Stunden und 18 Minuten. Der Abstand von Twitter zu Facebook und Instagram wächst stetig weiter (momentan 3,1 Mio. Nutzer in Deutschland). Instagram hat als Foto-Plattform enormes Potential, bald ganz oben mitzumischen, denn die mobile Nutzung ist gerade in diesem Bereich sehr beliebt und praktikabel: Mal eben schnell ein Foto schießen und teilen, das ist unterwegs gut möglich.

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Noch bis Freitag twittern fünf deutsche Theater bei der ersten Twitter-Theater-Woche über ihre Kunst und die Arbeit hinter den Kulissen. Hinter dem Hashtag #TTW13 finden Sie die Tweets der teilnehmenden Häuser und alle anderen markierten Beiträge zu dem Thema.

Der Blick hinter die Fassade der Theater soll vor Allem ein junges potentielles Publikum ansprechen, das seit Jahren rückläufig ist. Neben Hintergrundinformationen zu Proben, Kostümfundus und den verschiedenen Jobs an Theatern, wird täglich an einem der Häuser ein ‚Twitter-Stück‘ inszeniert.

Der Kurznachrichtendienst Twitter könnte sich als ein geeigneter Weg erweisen, die Jugendlichen zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Theater‘ zu aktivieren, ganz nach dem Motto: ‚Den Zuschauer dort abholen, wo er sich ohnehin aufhält.‘ – im Internet. Die einzelnen Häuser haben die Möglichkeit, durch die Zusammenarbeit eine erhöhte Aufmerksamkeit für Ihre Online-Kanäle zu generieren und hoffen auf nachhaltige Kontakte und neue Besucher.

Der Startschuss fiel am Montag, 9.12.13 um 19:00 Uhr im Hamburger Thalia Theater mit der Twitter-Live-Übertragung von „Jeder stirbt für sich allein“ nach dem Roman von Hans Fallada.

Heute gibt das Schauspielhaus Bochum einen Blick hinter die Kulissen und erlaubt durch die Teilnahme an der Twitter-Theater-Woche einen unkomplizierten Austausch zwischen Künstlern und Publikum. Auch hier wird es eine Twitter-Live-Übertragung des Singspiels ‚Bochum‘ von Lutz Hübner (mit Liedern des aus Bochum stammenden Künstlers Herbert Grönemeyer!).

Die teilnehmenden Häuser samt Twitteraccounts:

Thalia Theater Hamburg @ThaliaTheater
Schauspielhaus Bochum @TheaterBochum
Deutsches Theater Berlin @DT_Berlin
Schauspiel Hannover @SchauspielH
Residenztheater München @residenztheater

Hier finden Sie das komplette Programm der Twitter-Theater-Woche.

 

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Mittlerweile begegnen sie einem auf Schritt und Tritt, bewegt man sich im Internet: Kurzlinks, englisch Short Links, zum Beispiel http://bit.ly/WoPDm5. Hier soll kurz erklärt werden, was Kurzlinks eigentlich sind und wofür und wie sie verwendet werden.

Die Entstehung von Kurzlinks ist eng mit dem Erfolg von Twitter verbunden. Aufgrund der Einschränkungen von Twitter (jedes Posting, ein sogenannter „Tweet“, darf maximal 140 Zeichen enthalten) war es sinnvoll, Links so kurz wie möglich zu machen. Daher entwickelten sich Dienste, die quasi eine Abkürzung zu einer Seite speicherten. Statt beispielsweise „www.blog.kulturkurier.de“ schreiben zu müssen, besuchte man nun einfach eine bestimmte Seite (z.B. www.bitly.com), und ließ sich einen Kurzlink erstellen, der auf die eigentliche Seite linkte. So führt zum Beispiel http://bit.ly/WoPDm5 zu diesem Blog hier, der folgende Adresse hat: http://blog.kulturkurier.de/. Die Kurz-URL verbraucht sieben Zeichen weniger.

Nach und nach verbreiteten sich die Shortlinks auch bei anderen Social Networks und in Blogs. Twitter hat mit http://t.co/ mittlerweile auch einen eigenen Dienst. Ganz ungefährlich sind Link Shortener übrigens nicht. Spammer verstecken ihre Spamlinks gern hinter Kurzlinks, damit man erst sieht, wohin man geleitet wird, nachdem man den Kurzlink klickt. Zumindest für den wohl am Häufigsten verwendeten Dienst Bitly, gibt es einen Möglichkeit, Fehlklicks zuverlässig zu verhindern:

Man hängt in der Adresszeile seines Browsers einfach ein „+“ an den Link an. http://bit.ly/WoPDm5+ liefert einem dann genauere Infos und rudimentäre Statistiken zum Link. Diese Statistiken machen bitly auch in anderem Kontext als dem von Twitter zu einem durchaus nützlichen Tool.

Bitly Statistiken

Bitly Statistiken

Weitere Dienste:

goo.gl
Ow.ly
tinyURL
tiny.cc

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Onlinemarketing.de hat einen ziemlich idealtypischen Fall von falscher Zielgruppenansprache verbloggt. Getroffen hat es das amerikanische Unternehmen Starbucks. Auslöser war der folgende, harmlos klingende Tweet, der eine eigentlich ganz nette Social Media Marketing-Aktion starten sollte:

Kurz darauf wurden sie wild beschimpft, ein sogenannter Shitstorm entlud sich. Aber wieso?

Man beachte, von welchem Starbucks-Twitteraccount der Tweet gesendet wurde: @StarbucksIE ist der Twitteraccount für Irland. Die Iren mögen es offenbar nicht besonders, wenn man sie fragt, warum sie stolz darauf sind, Briten zu sein. Was angesichts ihrer etwas schwierigen Geschichte niemanden verwundern dürfte. Eigentlich weiß man das sicherlich auch bei Starbucks. Dementsprechend fiel dann auch die Entschuldigung aus:

Man habe versehentlich von dem Account für Irland gepostet, eigentlich wäre der Tweet nur für Nutzer in Großbritannien gedacht gewesen. Eine eher schwache Entschuldigung, aber offenbar hat man dabei den richtigen Ton getroffen, denn die Kritik ließ danach rapide nach.

Was lässt sich aus diesem „Fail“ (aus dem Englischen, im Internet umgangssprachlich für einen schweren, vermeidbaren Fehler verwendet) lernen?

Zuerst: Es ist wichtig, sich stets bewusst zu machen, welche Zielgruppe man anspricht. In Großbritannien kam derselbe Tweet gut an. Hätte Starbucks die irischen Fans gefragt, warum sie stolz auf Irland sind, wäre der Tweet sicher ebenfalls gut angenommen wurden.

Das lässt sich auch auf die eigenen Aktionen im Social Web oder Newslettermarketing übertragen: Die Ansprache macht’s! Ist die Zielgruppe eher jung, sollte ich, den Internetgepflogenheiten folgend, lieber ein persönliches „Du“ zur Ansprache wählen, als ein förmliches „Sie“. Weiß ich, dass ein Newsletter eine eher gesetzte Kundschaft erreicht, wähle ich vielleicht das „Sie“, weil es möglicherweise als höflicher empfunden wird. Hier kommt es auf Zielgruppenanalyse, Erfahrung und etwas Fingerspitzengefühl an. Mit ein bisschen Experimentieren kann jedes Unternehmen den richtigen Ton für seine Fans finden.

Sehr hilfreich ist hierbei direktes Feedback. Auch aus Meckereien lassen sich Lehren ziehen. Man sollte seinen Fans zuhören, auch wenn sie kritisch sind. Immerhin will man zufriedene Fans und der erste Schritt dorthin ist es, sie ernst zu nehmen und zu respektieren. Das bedeutet auch, dass man negatives Feedback nicht löscht, ein allgemeines No-Go im Netz, bei dem fast reflexartig der Vorwurf der „Zensur“ aufkommt. Stattdessen sollte man auf die Kritik eingehen.

Das Social Web ist schnelllebig. Es dauerte knapp vier Stunden bis zur Entschuldigung durch Starbucks. Diese Zeit reichte, um zumindest in Irland, in den Augen vieler Menschen einen Imageverlust zu erleiden. Nach der Entschuldigung beruhigte sich die Situation sehr schnell wieder. Ein gedankenlos abgesetzter Tweet ließ die Situation also eskalieren, eine wohlformulierte Entschuldigung entspannte sie wieder. Alles innerhalb von wenigen Stunden. Hier lässt sich gut erkennen, warum Social Media nichts ist, was man mal eben nebenbei machen sollte. Sehr wahrscheinlich hätte Starbucks die Situation noch schneller entspannen können, wenn sie noch schneller reagiert hätten. Vielleicht wäre der Fehler nie passiert, wenn nicht derselbe Mitarbeiter anscheinend den Account für Großbritannien und Irland mit Inhalten füllen würde. Das Social Web bietet viele Chancen. Sie sollten sorgfältig geplant und von konzentrierten und motivierten Mitarbeitern bestmöglich umgesetzt werden.

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Von Veranstaltungen zu twittern, v. a. wenn es um Social-Media-Events geht, ist mittlerweile Standard. Auch das sonntagabendliche Twittern zum Tatort oder zu anderen Fernsehsendungen und Fußballspielen ist für viele eine Bereicherung. In der Kulturbranche findet das Twittern von Tagungen und sonstigen Veranstaltungen allmählich Eingang. Spezielle Twitter-Events, die sogenannten Tweetups, werden derzeit v. a. in und mit Museen organisiert und sind im Kommen. München, Berlin, Wien, Köln oder Frankfurt sind einige der Städte, in denen Tweetups in Museen, meist auf private Initiative hin, organisiert werden. Die Idee dahinter ist einfach: Menschen im realen Leben zusammenzubringen und andere „twitternd“ für ein Museum begeistern. Und was in Museen funktioniert, funktioniert auch in anderen Kultureinrichtungen.

Warum ein Tweetup organisieren (lassen)?

Nach dem Sinn gefragt, lauten die Antworten

  • mehr Aufmerksamkeit,
  • Neugierde auf das kulturelle Angebot wecken,
  • Steigerung der Reputation,
  • höhere Reichweite und vor allem die Möglichkeit,
  • mit dem Blick hinter die Kulissen Vertrauen aufzubauen, das letztlich in neuen Fürsprechern für die Kultureinrichtung münden kann.

Kultur vermitteln und Fürsprecher gewinnen

Event-Twittern (egal ob von PK, Tweetup oder Tagung) ist immer auch eine Form der Kulturvermittlung, weil die Follower das Erlebte/das Gehörte unmittelbar, in Echtzeit weitergeben. Der Reiz solcher Aktionen liegt immer auch darin, dass sich in der „Twitter-Gemeinde” Gespräche und Diskussionen entwickeln und sich mitunter auch verselbstständigen. Plötzlich hat man nicht nur inhaltlichen Input, sondern auch eine große Reichweite.

Tweets zur Pressekonferenz des Städel Museums anlässlich der Eröffnung des Erweiterungsbaus


Neue Dialogpartner erreichen und neugierig machen

Da Externe twittern, können sich auch Kultureinrichtungen, die über keinen eigenen Twitter-Account verfügen, an Tweetups beteiligen. Wenn viele Externe twittern, die dazu noch über eine große Anhängerschaft verfügen, erreichen die Inhalte auch Menschen, die sich bislang (noch) gar nicht für die Kultureinrichtung interessiert haben. Diese Follower werden zwangsläufig auf die Kultureinrichtung gestoßen; im besten Fall leiten sie die Tweets weiter, so dass der Twitter-Schneeballeffekt entsteht.

Was sollte beachtet werden?

Hashtag: Zunächst muss ein eindeutiger Hashtag, so wie etwa #ktwpffm für die Kultur-Tweetups in Frankfurt, festgelegt und bereits im Vorfeld des Ereignisses auf möglichst vielen Kanälen kommuniziert werden.

Twitterwall: Eine Twitterwall ist für die Visualisierung aller Tweets sinnvoll. Dadurch können auch Nicht-Twitternutzer die Gespräche verfolgen. Wenn die Twitterwall in der Kultureinrichtung zu sehen ist, verschmelzen Online- und Offline-Welt.

Mehrwert bieten: Die Tweetups werden meist privat, mit viel Enthusiasmus und persönlichem Engagement organisiert. Ein Blick hinter die Kulissen, in Bereiche, die bei „normalen, öffentlichen Führungen/Besuchen nicht zu erleben sind, sei es ins Depot, in die Werkstätten oder Probenbesuche etc., können einen Anreiz bieten, um Twitterer für sich einzunehmen.

Moderation: In der Hand der Organisatoren sollte auch die Moderation liegen. Sie sollten das Geschehen genau beobachten, Fragen beantworten oder sich um die Beantwortung von Fragen kümmern. Das kann auch im Nachgang erfolgen.

Nachhaltigkeit: Da die Tweets innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden, ist es ratsam, dass Blogbeiträge über den Tweetup veröffentlicht werden. Durch die Berichterstattung bleibt der Event nachhaltig und langfristig gesichert (und kann als Referenz dienen).

Twittern, egal ob von Pressekonferenzen, Veranstaltungen oder speziellen Tweetups, ist keine „Spielerei“. Der Mehrwert und Nutzen solcher Aktionen liegt einerseits darin, die „Twitter-Gemeinde”, die weitab der realen Veranstaltung ist, teilhaben zu lassen und dass sich Gespräche und Diskussionen entwickeln, die sowohl für die Twitterer als auch für die Kultureinrichtung eine Bereicherung sind.

Wer Interesse hat, bei einem Kultur-Tweetup real oder virtuell dabei zu sein, hat am 22. März Gelegenheit dazu. Ab 12.30 heißt es im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt für eine Stunde „Tweet up your cultural life. Auf dem Programm des ersten Frankfurter KultUp (@KultUp, #ktwpffm) steht eine Kuratorenführung durch die aktuelle Ausstellung Warhol: Headlines.

Über die Autorin:
Ulrike Schmid ist Inhaberin der Kommunikationsberatung u.s.k., die für dialogische Kulturvermittlung durch PR steht. Zu ihren Dienstleistungen zählt u. a. auch das Twittern von Pressekonferenzen. Gemeinsam mit Tanja Neumann organisiert sie die Frankfurter Kultur-Tweetups, die nicht nur Museen im Blick haben, sondern die gesamt Bandbreite des Frankfurter Kulturangebots. Sie betreibt außerdem das Blog Kultur 2.0.

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Im Newsletter sollten immer die Kontaktdaten des Versenders angegeben werden. Dazu gehören der Name des Veranstalters, die Adresse, die Telefonnummer, Email und auch die Webseite. Aber zusätzlich gibt es mehr und mehr die eigenen Fanpages, die man auch bewerben will, um neue Fans zu generieren. Warum nicht auch die Empfänger des Newsletters? Dazu können Buttons ins den Newsletter integriert und mit dem Link zur Fanpage hinterlegt werden.

Dabei muss bei der Auswahl des Buttons darauf geachtet werden, dass die offiziellen Facebook-Logos genutzt werden. Also ein blauer Button mit einem weißen ‚F‘. Das hier ist einen Option:

Wenn es einen Twitter- oder YouTube Account oder auch einen Blog gibt, sollten auch diese Kanäle eingefügt werden. Twitter könnte dann so aussehen:

 oder ein WordPress-Blog so: 

Es ist durchaus sinnvoll diese Icons in einer Reihe im Header und im Footer des Newsletters einzubauen.

Das könnte ein möglicher Code sein, der in das Textmodul ‚Begrüßungstext‘ eingesetzt werden kann oder auch in den Kontakt-Textblock:

<div><strong><span style=“text-decoration: underline;“><a href=“Link zur zu verlinkenden Seite“ target=“_blank“><img title=“Titel: Facebook-Icon“ src=“Link zum Facebook-Icon/Button“ alt=““ width=“40″ height=“40″ /></a></span></strong>&nbsp;&nbsp<strong><span style=“text-decoration: underline;“><a href=“https://twitter.com/account“ target=“_blank“><img title=“Titel:Twitter-Icon“ src=“Link zum Twitter-Icon/Button“ alt=““ width=“40″ height=“40″ /></a></span></strong></div>

Das sieht dann zusätzlich mit einem WordPress-Button so aus:

  
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Twitter zeigt sich bei einigen Nutzern bereits im neuen Gesicht. Auf den ersten Blick scheint nur die Funktions-Leiste nach links gerutscht zu sein, doch tatsächlich gibt es einige neue Funktionen.

Die neue Navigation macht das Handling an sich doch um einiges einfacher und somit die Funktionen besser sichtbar. So übernimmt Twitter scheinbar nun Funktionen eines Bookmarking-Dienstes, wenn der Nutzer auf #Entdecke klickt. Der Nutzer bekommt nun eine übersichtliche Liste geordnet, um sich über News zu informieren:

Auch gibt es nun eine Funktion, die es erlaubt Tweets in einen Blog einzubetten oder auch als Link zu verschicken. Das macht Twitter nun doch auch noch ein wenig interessanter. Die Funktion ist recht schwer zu finden. Dazu geht man mit einem Mousover über den Tweet und klickt auf ‚öffnen‘ und danach auf ‚Details‘. Dann öffnet sich der einzelne Link und man muss noch auf ‚Diesen Tweet einbinden‘ klicken. Dann öffnet sich ein Popup, das dem Nutzer die verschiedenen Möglichkeiten zum Einbinden anbietet:

Der eingebundene Tweet sieht dann so aus:


 

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Wer sich besonders für Social Media interessiert und auch gerne mal einen Blick über den Tellerrand in die USA wirft, ist bei der neuen Analyse ‚The Tangled Web: Social Media in the Arts‘ von Devon V. Smith genau richtig.

In dieser Analyse wurden 207 verschiedene Nonprofit- und Kultureinrichtungen auf deren Nutzung von sozialen Medien untersucht. Dabei bildet diese Aussage das tragende Element:

‚Wenn Oragnisationen ihre ihr traditionelles Publikum erreichen wollen, können sie eine beachtliche Menge in den sozialen Medien finden. Wenn sie ein neues Publikum erreichen wollen, ist es sicher, dass sie sich mit ihnen online verbinden müssen.‘

Dabei wirft sich natürlich die Frage auf, wo jetzt am besten? Die Analyse gibt Ihnen Aufschluss. Hier finden Sie eine kleine Zusammenfassung:

  • 91% der befragten Institutionen sind auf Facebook aktiv
  • 64 % nutzen einen Twitter-Account
  • 59% haben eine  Youtub-Kanal

Im Durchschnitt haben die befragten Institutionen auf Facebook 1.609 Fans und auf Twitter 726 Follower. Dabei posten knapp 50% der befragten Organisationen täglich ihre Inhalte auf Facebook. Noch weitere Daten finden Sie in dieser Analyse.

Hier haben wir die Analyse gefunden: http://www.theatrebayarea.org/

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Nicht nur wir entwickeln Leitfäden zur Nutzung von Social Media zum Kulturmarketing. Speziell für Museen hat Audience ++ diesen Leitfaden entwickelt, der sich vorrangig mit Schweizer Museen auseinandersetzt. Bestehend aus Fallbeispielen, Fragen und Antworten und der Klärung von verschiedensten Fachbergiffen bietet dieser Leifaden einen interessanten Überblick über Facebook, Twitter und Co.

Hier finden Sie weitere Infos >>

Hier gehts zum Download >>

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Wie kann Kulturgeschichte im Sozialen Netz aktiv bespielt werden? Passt Kulturgeschichte und interaktives Internet überhaupt zusammen? Anscheinend schon! Das zeigt uns das Neandertal-Museum und auch das Museum für Archäologie in Herne. Wir geben hier einen kleinen Überblick:

Facebook:

Mit einem Landing-Tab. Der Besucher wird auf die interessanten Inhalte der Seite hingewiesen und bekommt einen Überblick. Leider fehlt der Anreiz zum Liken.

Twitter:

Auf Twitter werden die relevanten Posts von Facebook weitergetwittert. Dazu gehören Posts vom Blog und auch der schnelle Download des Programms, ohne dass der Nutzer auf die Webseite des Museums gehen muss.

Posterous:

Ein Posterous-Blog kann sehr einfach eingrichtet und bespiel werden. Thematisch werden Offline-Erlebnisse geschildert, die mit der Region zu tun haben. Pluspunkt: die Schüler werden mit einbezogen.

Ein Posterous-Blog kann sehr einfach eingrichtet und bespiel werden. Thematisch werden Offline-Erlebnisse geschildert, die mit der Region zu tun haben. Pluspunkt: die Schüler werden mit einbezogen.

Youtube:

Youtube ist in die jeweiligen Kanäle mit eingebunden und zeigt Videos zu Interviews und spannenden Themen, die zum Museum für Archäologie passen.

 

Es wird sichtbar, dass der entsprechende Content mit geschichtlichen Hintergründen in verschiedenen medialen Ausprägungen gespielt wird. So werden nicht nur Text-Nachrichten geposted, sondern auch Fotos und bewegte Bilder bspw. auf Facebook und Posterous eingebunden. Twitter wirkt dabei als ein weiteres verteilendes Element.

Der Blog wird ebenfalls auf Facebook eingebunden:

Beim Anklicken der Artikel wird der Nutzer zum Blog weiter geleitet. Der Auftritt ist insgesamt sehr stimmig und gibt dem Noch-Nicht-Besucher oder den Noch-Nicht-Interessenten den Anreiz, sich mit Kulturgeschichte auseinanderzusetzen. Nein – Archälogie ist nicht verstaubt, sondern kann einiges an der Nutzung mit den neuen Medien vorweisen.

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