Crowdfunding ist in aller Munde. Soeben ist mit „Iron Sky“ ein Film angelaufen, der zu einem bedeutenden Teil (fast einer Million) durch Crowdfunding finanziert wurde. Von Filmen, Dokumentationen, Spielen, Comics, bis zu technischen Gadgets und sogar dem sozialen Netzwerk Diaspora- Crowdfunding scheint für fast jede Finanzierung geeignet zu sein. Crowdfunding-Dienste schießen wie Pilze aus den Boden. Über die wohl bekannteste Crowdfunding-Plattform, Kickstarter, wurden 2011 über 100 Mio. $ von über 1 Million Spendern für Projekte gesammelt. Den deutschen Dienst Startnext haben wir bereits ausführlich vorgestellt. Aber was ist dieses Crowdfunding eigentlich und wie, falls überhaupt, kann es von Kulturschaffenden sinnvoll genutzt werden?

Crowdfunding ist, sehr einfach ausgedrückt, die (Teil-)Finanzierung eines Projektes mithilfe vieler anderer, wobei jeder nur einen Bruchteil des benötigten Betrages beitragen muss. Im Austausch gibt es meistens kleinere Privilegien/Vergünstigungen, oft gestaffelt nach der Höhe der Zuwendung. Crowdfunding baut auf die Vernetzung des Web 2.0 beziehungsweise des Social Webs, um eine neue Art der Finanzierung über Kleinstbeträge zu ermöglichen. Jemand stellt sein Projekt auf einer Crowdfunding-Seite vor und wenn es genug Menschen gefällt und genug Geld zusammen kommt, wird es umgesetzt. Statt professioneller Sponsoren und Geldgeber kommuniziert man hier auf Augenhöhe mit potentiellen Kunden. Das bietet neue Chancen, zum Beispiel Feedback bereits in einer frühen Planungsphase, bringt aber auch neue Risiken mit sich.

So wird längst nicht jedes Projekt auch umgesetzt. Kommt die vorher als benötigt angegebene Summe nicht zusammen, wird gar nichts ausgezahlt! Jeder Unterstützer bekommt sein Geld zurück, Kosten entstehen keine, allerdings muss bedacht werden, dass Zusatzkosten für Werbung oder Giveaways natürlich verschwendet sind, wenn das Projekt nicht umgesetzt wird. Man muss also vorher sehr genau planen, wieviel Geld benötigt wird und wieviel voraussichtlich aufgebracht werden kann. Letzlich gibt es aber keine Sicherheit, dass das Projekt genug Zuspruch und finanzielle Mittel erhält. Bei Kickstarter wurde etwa für annähernd 30.000 Projekte um Geld gebeten, bei ungefähr einem Drittel kam genug Geld zusammen, um die Idee tatsächlich umzusetzen. Einen Teil des Geldes behalten die Crowdfunding-Dienstleister für sich, hier sollte man sich vorher genau informieren, um später nicht unangenehm überrascht zu sein. Außerdem ist es noch deutlich leichter, Förderung für Projekte zu erhalten, die sich an eine netzaffine Zielgruppe wenden. Das kann sich allerdings ändern, wenn Crowdfunding sich mehr und mehr, auch offline, durchsetzt. Öffentlichkeit ist enorm wichtig. Crowdfunding baut darauf, viele Menschen zu begeistern, damit das Konzept aufgeht. Wer also ungern die (Online-)Werbetrommel rührt und gut vernetzt und kommunikativ ist, sollte von Crowdfunding momentan eher absehen.

Die Auswirkungen von Crowdfunding auf die Kulturfinanzierung sind noch schwer absehbar. Viele Befürworter der Idee sehen darin die Zukunft, eine Demokratisierung der Kulturförderung. Kritiker sehen hingegen das genaue Gegenteil kommen: Eine totale Ausrichtung der Kultur nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten und damit der Verlust von Unabhängigkeit sowie Mitbestimmung, auch über öffentliche Projekte, nur noch via Bezahlung. Welche Seite letzlich Recht behalten wird, lässt sich gegenwärtig noch nicht absehen, sehr wahrscheinlich werden die Auswirkungen sich in der Realität aber zwischen diesen beiden extremen Polen einpendeln. Wer sich vorher richtig informiert (oder jemanden beauftragt, der die nötige Expertise mitbringt), wird Crowdfunding langfristig wahrscheinlich als weiteren Weg, Kultur zu finanzieren, zu schätzen lernen.

Deutschsprachige Plattformen: MySherpas, Startnext, Visionbakery, Inkubato, Pling, Querk, Wemakeit

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Das renommierte Kinder- und Jugendtheater GRIPS aus Berlin ist von der Pleite bedroht. Laut einer Pressemitteilung vom 12. April kann sich das Theater Aufführungen für Kinder und Jugendliche nicht mehr leisten und eine Insolvenz sei, trotz selbstverfügter Haushaltssperre, Sparmaßnahmen und hohen Auslastungszahlen, unvermeidlich. Als Grund gibt das Theater unter anderem stark gestiegene Mietkosten sowie weniger Einnahmemöglichkeiten bei gleichen Kosten wie Erwachsenen-Theater, an. Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Grips Theater Berlin

Das Grips Theater Berlin ist von der Pleite bedroht.

Um zu überleben, bräuchte das GRIPS demnach
1. einen einmaligen Defizitausgleich von 65.000 Euro
2. eine dauerhafte Etaterhöhung um 185.000 Euro
3. die Ermöglichung einer Tariferhöhung. Denn als besonders perfide empfinden es die Mitarbeiter des GRIPS Theaters, dass ihm als einzigem der sechs staatlich subventionierten Berliner Ensemble- und Repertoire-Theater keinerlei Tariferhöhung zugebilligt wird.

Geschäftsführer Volker Ludwig dazu: „Es macht unendlich müde, 43 Jahre lang klinkenputzend um die nackte Existenz eines weltberühmten Theaters kämpfen zu müssen, mit dem sich Berlins Kulturpolitiker stolz geschwellt zu schmücken pflegen.“

Statt zu resignieren hat das GRIPS-Theater als Reaktion auf die Gefahr der Pleite, die Facebookseite “Berlin braucht Grips” ins Leben gerufen, die schon über 1.300 Fans verzeichnen kann. Über 1500 Menschen sprechen darüber (u.a. KenFM & Helmut Schmidt). So wurden schon über 75.000 Personen erreicht. Außerdem gibt es eine Onlinepetition, die den Erhalt des Grips-Theaters fordert. Diese wurde sogar schon von fast 7.000 Menschen unterzeichnet.
Durch seine Bemühungen im Social Web hofft das GRIPS-Theater, die politischen Entscheider der Stadt, die am 4. Mai über die Zukunft des Theaters entscheiden, zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Lesenswert ist auch dieses Interview mit dem Schauspieler Axel Prahl, der sich für den Erhalt des Grips-Theaters stark macht

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Immer mehr Menschen benutzen ein Smartphone, um auch unterwegs online zu sein. Aber wie kann man sich die zunehmende Verbreitung des mobilen Internets als Kulturschaffender zunutze machen?

Eine schöne Aktion hat das Museum Kunstpalast in Düsseldorf sich einfallen lassen. Zur Ausstellung „El Greco & Die Moderne“ rief man dort die QR-Rally ins Leben. Hinter QR-Codes in ganz Düsseldorf verstecken sich dabei zwölf El Greco Bilder. Mit einer kostenlosen App zur Ausstellung kann man die Codes scannen, sich eine eigene Sammlung erstellen sowie verborgene Videos, Texte und mehr entdecken.

Zudem kann der Nutzer, wenn er mindestens fünf Bilder gesammelt hat, eines von 1000 Tickets gewinnen.

Aber auch die „normale“ Ausstellung wird durch die App multimedial aufgewertet. App-Nutzer können zusätzlich Videos anschauen, interessante Werke mit dem Audioguide entdecken und weitere spannende Veranstaltungen finden. So wird die App zum interaktiven Kunstbegleiter zu dieser und weiteren Ausstellungen im Museum Kunstpalast.

Die App gibt es sowohl für iPhone als auch Android-Smartphones.

El Greco App zur Ausstellung

Wir finden die Aktion sehr gelungen, auch wenn wir die App bisher nicht selbst ausprobieren konnten. Die Idee, dem Nutzer den Besuch einer Ausstellung durch spielerische Elemente schmackhaft zu machen und die eigentliche Ausstellung um multimediale Inhalte zu erweitern, ist gut und zeitgemäß, das Konzept wirkt stimmig.

Die Inhalte via App anzubieten, bietet einige Vorteile. So lassen sich, wenn man will, eine Menge nützlicher Informationen über die Besucher heraus finden (Wieviele Besucher nutzen die App? Welche Inhalte sind besonders interessant, welche eher nicht? etc.). Die Bereitstellung zusätzlicher Infos verursacht nur einmalig Aufwand (während der Entwicklung der App), danach kann jeder Besucher bequem über sein Handy alle Informationen abrufen, ohne dass man als Betreiber sich jeweils darum kümmern müsste. Eine sauber programmierte App kann also sogar Arbeit sparen.

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Wieder einmal hat sich das NRW-Forum etwas zur Steigerung der Interaktivität auf deren Facebook-Seite einfallen lassen.

Was ist die Aufgabe für die Fans?
Dabei können Fotos aller Art, aber natürlich mit einem gewissen Anspruch, an die Wall des NRW-Forums gepostet werden. Die Aktion geht auf Grund der Umstellung auf die Timeline bis heute Abend 24 Uhr.. Da diese Aktion heute zum letzten Mal statt findet, wird unter allen Teilnehmern ein Preis verlost. Und hier liegt leider Gottes der Haken. Gewinnspiele dürfen laut Facebook-Richtlinien nicht direkt auf der Wall stattfinden, sondern müssen in einer App ablaufen. In diesem Fall wird ein Fotocontest durchgeführt. Die App müsste so ablaufen, dass der User sein Foto in eine dahinterliegende Datenbank hochladen muss, um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Post vom 29.3. auf der Fanpage vom NRW-Forum

Solche  Aktionen auf der Wall der Fanpage stattfinden zu lassen ist natürlich einfach und kostengünstig, aber leider entsprechen sie nicht den Facebook-Richtlinien:

Was kann passieren?
Es kann passieren, dass die Fanpage von Facebook gesperrt wird. Mit der neuen Timeline werden aber solche Aktionen nicht mehr möglich sein. Insofern Fans auf die Wall posten, werden diese Aktionen zum Einen im Aktivitätenprotokoll angezeigt und zum Anderen hier:

Fanpage von futurebiz.de

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Von Veranstaltungen zu twittern, v. a. wenn es um Social-Media-Events geht, ist mittlerweile Standard. Auch das sonntagabendliche Twittern zum Tatort oder zu anderen Fernsehsendungen und Fußballspielen ist für viele eine Bereicherung. In der Kulturbranche findet das Twittern von Tagungen und sonstigen Veranstaltungen allmählich Eingang. Spezielle Twitter-Events, die sogenannten Tweetups, werden derzeit v. a. in und mit Museen organisiert und sind im Kommen. München, Berlin, Wien, Köln oder Frankfurt sind einige der Städte, in denen Tweetups in Museen, meist auf private Initiative hin, organisiert werden. Die Idee dahinter ist einfach: Menschen im realen Leben zusammenzubringen und andere „twitternd“ für ein Museum begeistern. Und was in Museen funktioniert, funktioniert auch in anderen Kultureinrichtungen.

Warum ein Tweetup organisieren (lassen)?

Nach dem Sinn gefragt, lauten die Antworten

  • mehr Aufmerksamkeit,
  • Neugierde auf das kulturelle Angebot wecken,
  • Steigerung der Reputation,
  • höhere Reichweite und vor allem die Möglichkeit,
  • mit dem Blick hinter die Kulissen Vertrauen aufzubauen, das letztlich in neuen Fürsprechern für die Kultureinrichtung münden kann.

Kultur vermitteln und Fürsprecher gewinnen

Event-Twittern (egal ob von PK, Tweetup oder Tagung) ist immer auch eine Form der Kulturvermittlung, weil die Follower das Erlebte/das Gehörte unmittelbar, in Echtzeit weitergeben. Der Reiz solcher Aktionen liegt immer auch darin, dass sich in der „Twitter-Gemeinde” Gespräche und Diskussionen entwickeln und sich mitunter auch verselbstständigen. Plötzlich hat man nicht nur inhaltlichen Input, sondern auch eine große Reichweite.

Tweets zur Pressekonferenz des Städel Museums anlässlich der Eröffnung des Erweiterungsbaus


Neue Dialogpartner erreichen und neugierig machen

Da Externe twittern, können sich auch Kultureinrichtungen, die über keinen eigenen Twitter-Account verfügen, an Tweetups beteiligen. Wenn viele Externe twittern, die dazu noch über eine große Anhängerschaft verfügen, erreichen die Inhalte auch Menschen, die sich bislang (noch) gar nicht für die Kultureinrichtung interessiert haben. Diese Follower werden zwangsläufig auf die Kultureinrichtung gestoßen; im besten Fall leiten sie die Tweets weiter, so dass der Twitter-Schneeballeffekt entsteht.

Was sollte beachtet werden?

Hashtag: Zunächst muss ein eindeutiger Hashtag, so wie etwa #ktwpffm für die Kultur-Tweetups in Frankfurt, festgelegt und bereits im Vorfeld des Ereignisses auf möglichst vielen Kanälen kommuniziert werden.

Twitterwall: Eine Twitterwall ist für die Visualisierung aller Tweets sinnvoll. Dadurch können auch Nicht-Twitternutzer die Gespräche verfolgen. Wenn die Twitterwall in der Kultureinrichtung zu sehen ist, verschmelzen Online- und Offline-Welt.

Mehrwert bieten: Die Tweetups werden meist privat, mit viel Enthusiasmus und persönlichem Engagement organisiert. Ein Blick hinter die Kulissen, in Bereiche, die bei „normalen, öffentlichen Führungen/Besuchen nicht zu erleben sind, sei es ins Depot, in die Werkstätten oder Probenbesuche etc., können einen Anreiz bieten, um Twitterer für sich einzunehmen.

Moderation: In der Hand der Organisatoren sollte auch die Moderation liegen. Sie sollten das Geschehen genau beobachten, Fragen beantworten oder sich um die Beantwortung von Fragen kümmern. Das kann auch im Nachgang erfolgen.

Nachhaltigkeit: Da die Tweets innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden, ist es ratsam, dass Blogbeiträge über den Tweetup veröffentlicht werden. Durch die Berichterstattung bleibt der Event nachhaltig und langfristig gesichert (und kann als Referenz dienen).

Twittern, egal ob von Pressekonferenzen, Veranstaltungen oder speziellen Tweetups, ist keine „Spielerei“. Der Mehrwert und Nutzen solcher Aktionen liegt einerseits darin, die „Twitter-Gemeinde”, die weitab der realen Veranstaltung ist, teilhaben zu lassen und dass sich Gespräche und Diskussionen entwickeln, die sowohl für die Twitterer als auch für die Kultureinrichtung eine Bereicherung sind.

Wer Interesse hat, bei einem Kultur-Tweetup real oder virtuell dabei zu sein, hat am 22. März Gelegenheit dazu. Ab 12.30 heißt es im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt für eine Stunde „Tweet up your cultural life. Auf dem Programm des ersten Frankfurter KultUp (@KultUp, #ktwpffm) steht eine Kuratorenführung durch die aktuelle Ausstellung Warhol: Headlines.

Über die Autorin:
Ulrike Schmid ist Inhaberin der Kommunikationsberatung u.s.k., die für dialogische Kulturvermittlung durch PR steht. Zu ihren Dienstleistungen zählt u. a. auch das Twittern von Pressekonferenzen. Gemeinsam mit Tanja Neumann organisiert sie die Frankfurter Kultur-Tweetups, die nicht nur Museen im Blick haben, sondern die gesamt Bandbreite des Frankfurter Kulturangebots. Sie betreibt außerdem das Blog Kultur 2.0.

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Noch bis zum 23.3.2012 kann an der Museo Blogparade veranstaltet vom Residenz-Musuem München teilnehmen. Was ist eigentlich einen Blogparade? Bei dieser Art und Weise der Kommunikation geht es darum, Erfahrungen und Wissen auszutauschen mittels dem Medium Blog. Hier können lange Texte verfasst, Bilder und Videos eingebunden werden und zudem können andere Personen die Beiträge kommentieren. Also: Ein riesiges Geben und Nehmen und alle haben etwas davon.

Das Residenz-Museum München fragt nun:  MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?

Das kann ein jahresbegleitendes oder kurz bevorstehendes Thema sein:

  • Um-/Neubau einer Ausstellungsfläche oder eines Museums
  • Neustrukturierung der Dauerausstellung/Sammlungsbestandes
  • Restaurierung eines Kunstwerkes
  • Konzeption und Durchführung einer geplanten Ausstellung
  • Vermittlungsangebote in der On- und Offlinewelt
  • Finanzierungskonzepte / Freundeskreis
  • Veranstaltungsreihe

Es können also Themen rund um die museale Arbeit eingereicht werden:

  • Mitmachen können Museen sowie Kulturinstitutionen
  • Stichwort: MUSEO-Blog-Parade 2012
  • Zeitraum der Blogparade: 28.02. – 23.03.2012
  • Verlinkt per Trackback den Beitrag mit unserem Aufruf. Gebt zur Sicherheit nochmals in unserer Kommentarfunktion Euren Link an.
  • Twitter Hashtag: #MBlogParade2012

Die Veranstalter der Museo-Blog-Parade sammeln die Beiträge, verlinken diese und stellen sie nach Einsendeschluss in einem abschließenden Blogbeitrag vor.

Wer nun nicht über einen eigenen Blog verfügt, kann einfach hier seinen Beitrag hinterlassen: Sebastian Hartmann / aufbruch2null „Digitaler Werkraum Blogparade“ >>

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Lange genug wurde es angekündigt, aber keiner wusste, wann das neue Layout für die Fanseiten nun endlich online geht. Ab heute kann das neue Layout aktiviert werden, wir haben das natürlich direkt erledigt und freuen uns sehr darüber. Fanpage-Admins haben aber noch bis zum 30. März Zeit, sich ihre neue Timeline in der Vorschau anzuschauen, anzupassen und auszuprobieren. Die Zeit bis dahin sollte auch verwendet werden. Aber erstmal zeigen wir einen kleinen Rundgang durch die neue Timeline:

1. Das Titelbild: So wird jede Fanpage aufgepeppt. Bei den Titelbilder ist darauf zu achten, dass dort keine werblichen Inhalte vorhanden sind, sondern einfach normale Bilder, wie zum Beispiel vom Konzertsaal:

2. Das Profilbild: Dieses befindet sich leicht versetzt auf dem Profilbanner. Mit den beiden Bilder kann schön gespielt werden. Da kann man sich schon einiges einfallen lassen:

3. Navigation: Die Navigation, die vorher auf der linken Seite unter dem Profilbild war, befindet sich nun direkt unter dem Profilbanner. Besonders interessant ist der Reiter Places, insofern es einen angegebenen Ort gibt. Dieser kann angeklickt werden und man kann sehen, wieviele Personen bei mir eingecheckt haben.

4. Verbergen / Hervorheben / Fixieren: Besondere Beiträge, die wichtig oder sehr informativ sind können hervorgehoben. Im anderen können Beiträge auch verborgen werden. Eine neue Funktion ist das Fixieren. Dabei können Beiträge ganz nach oben gesetzt werden, auch wenn im Nachhinein neue Beiträge geposted werden. Die Fixierung kann auch wieder zurück genommen werden.

  (Hervorgehoben)

 (Fixiert)

5. Der Administrationsbereich: Dieser befindet sich nun gut übersichtlich direkt über der Wall:

6. Nachrichten: Die Fans können die Fanpage nun direkt via Nachricht kontaktieren:

 

Was ist jetzt nun zu tun?

  • sich ein schönes Titelbanner passend zum Profilbild suchen
  • Profilbild anpassen –> das ist jetzt quatratisch
  • die Timeline durchschauen, ob unpassende Beiträge dabei sind
  • eine schöne Idee ist auch innerhalb der Timeline die Geschichte des eigenen Unternehmens abzubilden
  • Achtung: mit dem neuen Layout verschwinden auch die Landing Tabs

Was haltet ihr vom neuen Layout?

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Eine spannende Kampagne macht seinerzeit Vodafone mit den Night Owl Partys. Bei dieser Kampagne finden in vielen deutschen Städten die Night Owl Partys statt, die Vodafone im Zusammenhang mit Musik promoten sollen. Aufmerksam geworden sind wir auf diese Kampagne durch einen recht unscheinbaren Aushänger in Hamburg Altona:

 Um zu mehr Informationen zu gelangen, konnte ein QR Code eingescannt werden. Zudem war auf den Abreißzetteln die URL zu der Fanpage der Night Owl Aktion angegeben. Hinter dem QR Code lag eine App für iPhone und Android, die für die gesamte Aktion gedacht ist. So kann der Nutzer direkt sehen, wo die nächste Night Owl Party stattfindet:

    

Innerhalb der Night Owl App gibt es viele verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel das Facebook Check In mit einem Foto. Dieses Check In ist wiederum mit einem Benefit für den Nutzer verbunden, hier mit einem Gratis Drink. Aber auch der Punkt Service ist sehr spannend, gerade wenn sich der NUtzer in einer fremden Stadt befindet. Hier werden einem nämlich die die lokalen Taxi-Nummer gezeigt oder auch schöne Optionen zum Essen gehen.

Des Weiteren legen bei den Partys nicht etwa ‚vorgeplante‘ DJ’s auf, sondern es werden den Fans 2 DJ’s zur Auswahl gestellt, für die sie auf der Facebook Fanpage voten können. Gleichzeitig werden die DJ’s dort vorgestellt und es können mobile Tickets erworben werden. Das funkioniert mit einem Tool, dass speziell auf Veranstaltungsorganisation via dem mobilen Wegen ausgerichtet ist: Ticketscript

  

Hinter der kleinen Aushänge-Werbung in Hamburg Altona steckt also ein ausgeklügeltes Konzept, dass mobile mit Facebook verbindet. Abgedeckt wird also der QR Code, der zur App führt und auch die Angabe der URL zur Fanpage. An dieser Stelle wätre es sicher sinnvoll, ebenfalls einen QR Code einzusetzen, damit einem das lästige Eintippen einer URL auf einem Smartphone erspart bleibt.

Ebenfalls wird Facenook sinnvoll genutzt, um die Fans über eine Abstimmung der Acts in die Veranstaltungsorganisation mit einzubeziehen und sie auch gleich zum Ticketkauf zu bewegen. An dieser Stelle könnten aber mehr Share-Varianten mit integriert werden, um die Option zum Teilen und somit für die Viralität zu erhöhen.

Auch wenn es sich hier um um eine Aktion vom Wirtschaftsriesen Vodafone handelt, kann man sich schon mal einiges davon abgucken und auch mit recht wenig Einsatz eine schöne Aktion stricken, um die Fans und Besucher auch mobile mit in die Veranstaltung einzubeziehen.

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Die ganze Welt spricht über Pinterest, wir natürlich auch und haben ja auch schon ein wenig dazu berichtet. In Bezug auf unseren Artikel in der letzten Woche , der den letzten Treffpunkt Kulturmanagement zum Thema Pinterest zusammengefasst hat, hatten wir unter anderem eine Reaktion vom Schulmuseum Leipzig bekommen, dass nun auch einen Account bei Pinterest hat. In diesem Beispiel wird die Geschichte der Schule aufgearbeitet und gibt dem Nutzer innerhalb verschiedener Boards Einblicke:

Was kann hier nun noch besser gemacht werden? Erstmal finden wir, das ist eine super Initiative. Das Museum kann so Traffic auf die eigene Webseite generieren, indem es die Fotos der Internetseite pinnt. Sobald Bilder von anderen Seiten und vor allem über Suchmaschinen gepinnt werden, sollte darauf geachtet werden, dass die Originalbilder benutzt werden. Das heißt, dass wenn auf das gepinnte Bild geklickt wird auch der Link erscheint, auf dem das Originalbild bereit steht und nicht einfach google.de oder yahoo.com

Webseiten haben auch seit kurzem die Möglichkeit mitteln eines Codes ihre Bilder ‚unpinnbar‘ zu machen. Das macht sicherlich aber nur Sinn bei Bilder, die strikt lizensiert sind. Anderweitig bringen die gepinnten Traffic auf die Homepage und das kann ja auch ein Geschenk sein.

Was bei Schulmuseum Leipzig auch auffällt, dass es einigen Pinterest Nutzern folgt. Das ist gut, denn das zeigt einerseits, dass sich das Schulmuseum auch für andere Pinterest Nutzer interessiert und nicht nur die eigenen Inhalte pushen möchte.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht und wir freuen uns immer über schöne Beispiele zur Nutzung von Pinterest und natürlich auch anderer Kanäle. Vorschläge können gerne auf unsere Fanpage geposted werden oder schreibt uns einfach >>

Weitere Infos gibt es in diesen Bookmarks >> Diese Liste wird immer wieder aktualisiert – es lohnt sich also dieser zu folgen 🙂

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In den letzten Jahren hat sich bei Facebook einiges getan. Es gab Updates, neue Profile, jetzt die Timeline für Personen und diese bald auch für Fanpages. Diese Timlines stellen den zeitlichen Verlauf mit verschiedensten Ereignissen einer Geschichte einer Person dar. Von der Geburt bis zum aktuellen Ereignis können alle davon eingetragen werden. Eine Agentur, Ph Creative, hat sich nicht der Geschichte von Facebook bis jetzt angenommen, sondern dessen Zukunft. Diese wird innerhalb einer Timeline dargestellt.

Wir werden sehen, wie sich das Netzwerk weiter entwickelt. Aber eines ist sicher: Anhand der noch immer wachsenden Nutzerzahlen und die starke Integration des Netzwerks in den Alltag ist klar, dass Facebook noch eine ganze Weile unter uns bleiben wird:

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