Lange genug wurde es angekündigt, aber keiner wusste, wann das neue Layout für die Fanseiten nun endlich online geht. Ab heute kann das neue Layout aktiviert werden, wir haben das natürlich direkt erledigt und freuen uns sehr darüber. Fanpage-Admins haben aber noch bis zum 30. März Zeit, sich ihre neue Timeline in der Vorschau anzuschauen, anzupassen und auszuprobieren. Die Zeit bis dahin sollte auch verwendet werden. Aber erstmal zeigen wir einen kleinen Rundgang durch die neue Timeline:

1. Das Titelbild: So wird jede Fanpage aufgepeppt. Bei den Titelbilder ist darauf zu achten, dass dort keine werblichen Inhalte vorhanden sind, sondern einfach normale Bilder, wie zum Beispiel vom Konzertsaal:

2. Das Profilbild: Dieses befindet sich leicht versetzt auf dem Profilbanner. Mit den beiden Bilder kann schön gespielt werden. Da kann man sich schon einiges einfallen lassen:

3. Navigation: Die Navigation, die vorher auf der linken Seite unter dem Profilbild war, befindet sich nun direkt unter dem Profilbanner. Besonders interessant ist der Reiter Places, insofern es einen angegebenen Ort gibt. Dieser kann angeklickt werden und man kann sehen, wieviele Personen bei mir eingecheckt haben.

4. Verbergen / Hervorheben / Fixieren: Besondere Beiträge, die wichtig oder sehr informativ sind können hervorgehoben. Im anderen können Beiträge auch verborgen werden. Eine neue Funktion ist das Fixieren. Dabei können Beiträge ganz nach oben gesetzt werden, auch wenn im Nachhinein neue Beiträge geposted werden. Die Fixierung kann auch wieder zurück genommen werden.

  (Hervorgehoben)

 (Fixiert)

5. Der Administrationsbereich: Dieser befindet sich nun gut übersichtlich direkt über der Wall:

6. Nachrichten: Die Fans können die Fanpage nun direkt via Nachricht kontaktieren:

 

Was ist jetzt nun zu tun?

  • sich ein schönes Titelbanner passend zum Profilbild suchen
  • Profilbild anpassen –> das ist jetzt quatratisch
  • die Timeline durchschauen, ob unpassende Beiträge dabei sind
  • eine schöne Idee ist auch innerhalb der Timeline die Geschichte des eigenen Unternehmens abzubilden
  • Achtung: mit dem neuen Layout verschwinden auch die Landing Tabs

Was haltet ihr vom neuen Layout?

, , ,

In den letzten Jahren hat sich bei Facebook einiges getan. Es gab Updates, neue Profile, jetzt die Timeline für Personen und diese bald auch für Fanpages. Diese Timlines stellen den zeitlichen Verlauf mit verschiedensten Ereignissen einer Geschichte einer Person dar. Von der Geburt bis zum aktuellen Ereignis können alle davon eingetragen werden. Eine Agentur, Ph Creative, hat sich nicht der Geschichte von Facebook bis jetzt angenommen, sondern dessen Zukunft. Diese wird innerhalb einer Timeline dargestellt.

Wir werden sehen, wie sich das Netzwerk weiter entwickelt. Aber eines ist sicher: Anhand der noch immer wachsenden Nutzerzahlen und die starke Integration des Netzwerks in den Alltag ist klar, dass Facebook noch eine ganze Weile unter uns bleiben wird:

Read the rest of this entry

,

Im Newsletter sollten immer die Kontaktdaten des Versenders angegeben werden. Dazu gehören der Name des Veranstalters, die Adresse, die Telefonnummer, Email und auch die Webseite. Aber zusätzlich gibt es mehr und mehr die eigenen Fanpages, die man auch bewerben will, um neue Fans zu generieren. Warum nicht auch die Empfänger des Newsletters? Dazu können Buttons ins den Newsletter integriert und mit dem Link zur Fanpage hinterlegt werden.

Dabei muss bei der Auswahl des Buttons darauf geachtet werden, dass die offiziellen Facebook-Logos genutzt werden. Also ein blauer Button mit einem weißen ‚F‘. Das hier ist einen Option:

Wenn es einen Twitter- oder YouTube Account oder auch einen Blog gibt, sollten auch diese Kanäle eingefügt werden. Twitter könnte dann so aussehen:

 oder ein WordPress-Blog so: 

Es ist durchaus sinnvoll diese Icons in einer Reihe im Header und im Footer des Newsletters einzubauen.

Das könnte ein möglicher Code sein, der in das Textmodul ‚Begrüßungstext‘ eingesetzt werden kann oder auch in den Kontakt-Textblock:

<div><strong><span style=“text-decoration: underline;“><a href=“Link zur zu verlinkenden Seite“ target=“_blank“><img title=“Titel: Facebook-Icon“ src=“Link zum Facebook-Icon/Button“ alt=““ width=“40″ height=“40″ /></a></span></strong>&nbsp;&nbsp<strong><span style=“text-decoration: underline;“><a href=“https://twitter.com/account“ target=“_blank“><img title=“Titel:Twitter-Icon“ src=“Link zum Twitter-Icon/Button“ alt=““ width=“40″ height=“40″ /></a></span></strong></div>

Das sieht dann zusätzlich mit einem WordPress-Button so aus:

  
, , , ,

Durch den mit QR-Codes gespickten Flyer für das Festival MaerzMusik 2012 in Berlin ist uns die Webpräsenz der Berliner Festspiele aufgefallen:

Die QR-Codes auf dem Flyer führen direkt zu der jeweiligen mobilen Seite der Veranstaltung, auf der dann die Infos dazu abgerufen werden können und eine Google Map sowie ein Ticketlink bereitsteht. Die User können dann diese Veranstaltung direkt auf Facebook oder Twitter teilen. Nun würde nur noch fehlen, dass die Events direkt abgespeichert und in den eigenen Kalender übertragen werden können. Aber das ist nun wirklich die Kür.

          

Der Erste Screenshot zeit die mobile Seite einer Veranstaltung und der zweite die Seite zur Ticketbestellung. Sehr schön wäre es, wenn auch diese Seite für mobile Geräte optimiert wäre.

Weiter nachgeforscht sind uns noch weitere sehr spannende Tools aufgefallen, die für die digitale Bewerbung des MaerzMusik 2012 genutzt wurden. Darunter ist das publishing-Tool issuu:

Dieses kostenfreie Tool ermöglicht einem Dokumente in eine online Mediathek zu laden, die dann gesammelt oder in den einzelnen Publikationen veröffentlicht und eingebunden werden kann. Dazu stehen embed Codes bereit oder die Links zum weiterversenden via Mail oder zum Posten in den verschiedensten Netzwerken.

Eine eigene Facebook-Präsenz des MaerzMusik 2012 gibt es derzeit nicht, die Kommunikation läuft über die Fanpage der Berliner Festspiele, was auch sinnvoll ist, da so die bestehende Reichweite sinnvoll genutzt werden kann. Auch die Facebook-Redaktion der Berliner Festspiele hat ein großes Lob verdient. So werden hier in einer wirklich sehr netten und unkomplizierten Sprache Inhalte und Background-Infos zu den abgehaltenen Veranstaltungen geliefert. Darunter sind Fotos vom Veranstaltungsaufbau oder auch kurze Fragen an die Fangemeinde. Neben dem sehr guten Community Managment wird auf der Seite ein YouTube-Tab eingesetzt, dass die Videos vom Channel der Berliner Festspiele wiedergibt. Dieses integrierte Tab wird über den Service von Involver ermöglicht. Des Weiteren gibt es ein Tab mit einem eingebundenen Blog, der über Networked Blogs by ninua bereitgestellt und realisiert wird.

Neben der Facebook-Präsenz gibt es einen Twitter-Account, auf dem zum einen die Posts, die auch auf Facebook laufen getwittert werden plus noch weitere Infos, die für den Follower interessant sein können.

Resümee: Wirklich eine runde Sache, die einigen Veranstaltern gerade in dieser Kultursparte um einiges voraus ist…

 

Alle Links im Überblick:

> MaerzMusik 2012

> issuu

> involver

> networkedblogs

> Berliner Festspiele: Web, Facebook, Twitter und YouTube

, , , , , ,

Das NRW-Forum in Düsseldorf hat zur Werbekampagne zu dessen neuen Ausstellung ‚State oft he Art Photography’ ein Foto-Gewinnspiel ausgerufen. Dieses Gewinnspiel verbindet fassbare Realität mit der Nutzung von  Facebook. Gestern am 5.2. wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Der Ablauf des Gewinnspiels war folgendermaßen: Im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart hingen ab dem 31.1. Großflächenplakate zur aktuellen Ausstellung ‚State oft he Art Photography’ und zum ersten ‚Duesseldorf Photo-Weekend’. Dabei wurden also 30 verschiedenen Plakate im ganzen Großraum Düsseldorf aufgehängt.

Die Teilnehmer dieses Gewinnspieles waren dazu aufgerufen, diese Plakate zu fotografieren und in eine selber zusammengestellte Facebook-Gruppe zu laden. Diese mussten von dem Teilnehmer zuerst selbst erstellt und Freunde, die sich auch an dem Gewinnspiel fotografisch beteiligen wollen, eingeladen werden. Damit der Erfolg der Gruppen bewertet werden konnte, musste zu den Gruppen das Profil des NRW-Forum eingeladen werden.

Die Aktion ging bis zum 5. Februar. Bis dahin konnten Fotos in die Gruppen geladen werden. Am 5. Februar wurden dann die Gruppen von einer NRW-Forum-Jury besucht und bewertet. Das heißt, die Gruppe, welche die meisten selbstfotografierten Motive aufweisen konnte, hatte gewonnen:

Das NRW-Forum schafft mit dieser ausgeklügelten Aktion zwar ohne eine großen technischen und finanziellen Aufwand die Kampagne für die neue Ausstellung und das Event Duesseldorf Photo-Weekend auf Facebook zu verlängern, ohne dabei um Fans zu haschen. Jedoch wurden dabei einige grundlegende Facebook-Richtlinien ein wenig außer Acht gelassen:

  • Teilnehmer eines Gewinnspieles dürfen nicht dazu aufgefordert werden eine Facebook-Gruppe zu eröffnen, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Alle Facebook-Nutzer müssen die Möglichkeit haben teilzunehmen ohne etwas ‚tun zu müssen‘.
  • Das NRW-Forum unterhält momentan parallel zur Fanpage noch ein Privat-Profil auf Facebook. Dieses musste von dem Teilnehmer der Gruppe hinzugefügt werden, damit das NRW-Forum die Einreichungen bewerten kann. Man kann zwar nur Personen zu Gruppen hinzufügen, doch leider entspricht das in diesem Gewinnspiel-Kontext nicht den Facebook-Richtlinien. Es dürfen einerseits keine  ‚öffentlichen Privat-Profile’ geführt werden und andererseits ‚muss‘ der Teilnehmer wieder aktiv etwas tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen.
  • Die Gewinner dürfen nicht mit vollem Namen aus datenschutzrechtlichen Gründen auf der Wall bekannt gegeben werden.Das NRW-Forum geht aber nach der Bekanntgabe den Bogen, dass ein Interview mit den Gewinnern geführt wird. Das ist eine spannende Gratwanderung:

Alles in Allem ist dies aber eine sehr schöne Aktion, die nur ein wenig Schliff in der Einhaltung der Facebook-Richtlinien bedarf.

Weitere Infos zu Gewinnspielen auf Facebook finden Sie hier:

 

, , , ,

Wenn eine Facebook-Seite vorhanden ist können auch Anzeigen auf Facebook geschaltet werden, damit auch mehr Personen von der Seite erfahren. Anzeigen können auch auf externe Webseiten, Applikationen oder auf Facebook angelegte Veranstaltungen ersrellt werden. Das muss nicht unbedingt teuer sein.

Der Vorteil bei den Anzeigen auf Facebook ist, dass es sehr geringe Streuverluste gibt. So können die Anzeigen so eingestellt werden, dass nur die definierte Zielgruppe die Anzeige sieht. Dazu gibt es viele Möglichkeiten Einstellungen vorzunehmen in Bezug auf demografische Angaben (Alter, Geschlecht, angegebener Wohnort). Man kann aber auch danach auswählen, welche Seiten der Zielgruppe bereits gefallen oder welche Interessen sie haben. Das ist sehr sinnvoll, da dann genau die Personen erreicht werden, die sich für Ihr Thema interessieren. Sie sind bespielsweise ein Theater in Berlin, so werden Sie auch Seiten und Interessen auswählen, die in Bezug zu Schauspielhäusern, die in Berlin und Umgebung sind, stehen.

Wenn das Anzeigenprofil erstellt ist, muss man auswählen, wie man die Anzeige berechnen will. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Cost Per Million CPM: Dabei wird die Anzahl der Einblendungen der Anzeige berechnet, egal, ob die Anzeige letztendlich angeklickt wurde oder nicht.
  • Cost per Click CPC: Dabei werden die Klicks auf die Anzeige berechnet, die die Nutzer geleistet haben.

Da geschaltete Anzeigen immer im Blick behalten werden sollten und auch immer in Echtzeit angepasst werden können, ist es zum Einstieg sinnvoll, mit der CPC-Methode zu beginnen. Dabei kann geschaut werden, ob die Anzeige überhaupt interessant genug ist, dass sie angeklickt wird. Wenn die Anzeige dann im Text und im Bild optimiert ist und gute Klickzahlen aufweist, sollte auf die CPM-Methode umgeschwenkt werden, damit Geld  gespart werden kann.

Es gibt 2 Arten von Anzeigen, die angelegt werden können:

  • Standard Ads: Das sind die Standard Anzeigen, die aus einer Überschrift, einem Bild, einem Text und einer URL bestehen. Die URL kann auf einen Facebook-interne Seite aber auch auf externe Webseiten verweisen. Diese Anzeigen verfügen immer über einen ‚Gefällt-Mir-Button‘.

  • Sponsored Storys: Das sind Anzeigen, die als eine Mischung aus News und Werbung verstanden werden können. Hierbei werden jemanden Likes von Fanpages angezeigt, die seine Freunde gemacht haben. Hier wird also der Einfluss von den eigenen Kontakten genutzt. Es gibt unterschiedliche Arten von Sponsored Storys. Da können wir auf die Facebook Hilfe verweisen. Laut Sudien werden Spnsored Storys zu 46% mehr als Standard Ads angeklickt. In Zukunft sollen die Sponsored Storys nicht nur am rechten Bildrand durchlaufen, sondern auch in der neuen Timeline. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Was ist nun noch zu beachten? Bei dem Start einer Werbe-Kampagne auf Facebook sollten auf jeden Fall die eigenen Ziele geklärt werden. Zudem ist darauf zu achten, in welcher Tonalität zu der Zielgruppe über die Anzeigen gesprochen wird. So klicken User eher auf Anzeigen, die ein ansprechendes und auffallendes Bild haben mit einer klaren emotionalen Botschaft im Text. So könnte ein  Theater schreiben: Liebst du auch wundervolle Abende im Theater? Wir informieren dich über aktuelle Aufführungen in unserem Haus. Damit fühlt sich der Nutzer emotional angesprochen.

Außerdem sollten für eine Kampagne nicht mehr als 3 oder 4 Anzeigen parallel laufen, da alle Anzeigen überwacht und ggf.auch bearbeitet und angepasst werden müssen. Für mehr Anzeigen wäre also der Aufwand definitiv zu groß.

Weitere Infos zu diesem Thema gibt es hier:

Ein Whitepaper, dass wir Ihnen empfehlen können, können Sie hier downloaden:

Anzeigen können hier erstellt werden:

, , ,

Seit einiger Zeit gibt es bei Facebook die neuen Statistiken und es wird ersichtlich, dass einige Zahlen dazu gekommen sind und sich andere verändert haben. Nun ist aber die Frage, welche Zahlen wirklich wichtig sind und was die neu hinzugekommenen Zahlen eigentlich bedeuten. Vorweg gesagt: Sie können die Daten alle über einen gewünschten Zeitraum ausgeben lassen, wenn Sie bspw. ein gezielter Kampagnenzeitraum besonders interessiert. Diese Daten können Sie auch zur Vergleichbarkeit und zur Auswertung exportieren. Hier also eine kleine Zusammenfassung der neuen Statistiken:

1. Unter Gefällt-Mir-Angaben:

  • Personen, denen deine Seite gefällt: Hier sieht man am besten, wer in welchem Alter Ihre Seite geliked hat. Hier sehen Sie auch, wen Sie konkret ansprechen. Davon kann der Contentplan abgeleitet werden oder in welcher Sprache noch gepostet werden kann. Aber hier sehen Sie vor allem, ob Sie die Fans angesprochen haben, die Sie haben wollten.
  • Wo deine Gefällt-Mir-Angaben herkommen: Hier sieht man, wo die Fans die Seite geliked haben. Das kann auf der Fanpage direkt passiert sein, aber auch auf Ihrem Blog, wo Sie möglicherweise einen Like-Button eingefügt haben. Das gibt Ihnen Auskunft, wo sich Ihre Fans aufhalten und Ihre Fanpage bemerken.

2. Reichweite:

Bei der Reichweite geht es darum zu ermitteln, wer die Beiträge nun wirklich gesehen hat. Das können die Fans sein aber auch diejenigen, die noch keine Fans der Seite sind, den Beitrag aber sehen, da ein Freund, der schon Fan ist, den Beitrag geliked, kommentiert oder geteilt hat.

  • Geschlecht und Alter: Diese Personen, die den Beitrag gesehen haben, können wieder in Geschlecht und Alter ausgelesen werden. Dabei gibt es aber Einschränkungen, da nicht alle User ihr Geschlecht oder Alter angbeben. Das gilt auch für den Punkt unter 1.
  • Wie du die Nutzer erreicht hast: Das ist wieder in Reichweite und einmalige Nutzer nach Häufigkeit unterteilt. ‚Reichweite‘ bedeutet dabei in dieser Visualisierung, wieviele Leute Beiträge von der Seite gesehen haben. Dabei gibt es noch Unterteilungen in ‚organisch‘, ‚bezahlt‘ und ‚viral‘. ‚Organisch‘ bedeutet, dass die Beiträge von Personen gesehen wurden, die nicht über Anzeigen auf die Seite aufmerksam geworden sind, was natürlich bei der ‚bezahlten‘ Variante der Fall ist. ‚Viral‘ ist die Anzahl der Leute, die den Beitrag bei einem Freund gesehen haben und die noch kein Fan von der Seite. Sie sehen den Beitrag, weil der Freund den Beitrag geteilt, geliked oder kommentiert hat.
  • Einmalige Nutzer nach Häufigkeit: Dieses Diagramm zeigt, wie viele Personen Inhalte über Ihre Fanpage gesehen haben. Das wird nach der Anzhal der Aufrufe des Inhalts pro Person in dem ausgewählten Zeitraum aufgeschlüsselt.
  • Seitenaufrufe: In diesem Diagramm wird ersichtlich, wann welcher Beitrag von wie vielen Personen aufgerufen wurde. Dies kann auch nach Einzelpersonen aufgeschlüsselt werden.
  • Reiteraufrufe insgesamt: Hier sieht man, welche Reiter in der Navigation wie oft angeklickt werden. Generell ist es so, dass die Pinnwand am meisten angeklickt wird, da hier die meisten Infos bereit stehen. Die Klicks sind aber auch davon abhängig, welches Tab als Landing Tab eingestellt ist. Hier wird aber der aktive Klick auf einen Reiter gemessen.
  • Externe Verweise: Hierunter zählen die Personen, die nicht über Facebook auf die Seite gekommen sind, also über externe Verweise, wie einem Link auf Ihrer Homepage.

3. NEU Personen, die darüber sprechen:

  • Wer über deine Seite spricht: Möglicherweise sind diese Statistiken nicht bei allen zu sehen, da eine ‚Mindestkommunikation‘ festgelegt wurde. Diese sind nur sichtbar, wenn sich mehr als 30 Personen in den 7 Tagen vor dem letzten Tag Ihrer ausgewählten Zeitspanne über diese Seite unterhalten haben. Aber wenn man das erreicht hat, dann sieht man, welche Personen (Männer/Frauen in welchem Alter) sich über die Seite unterhalten, also aktiv mit der Seite kommunizieren in Form von Likes, Kommentaren oder Shares. Das ist ganz interessant zu beobachten und man kann feststellen, wer sich aktiv mit der Fanpage beschäftigt, ob diese Personen mit Ihrer Zielgruppe oder Ihren Fans übereinstimmt. Umso höher dieser Wert, umso besser. Es geht nicht nur um die Fananzahl, sondern vor allem darum, ob kommuniziert wird. Das versucht diese Zahl, die auch auf der Fanpage angezeigt wird, zu ermitteln und schafft somit eine Vergelichbarkeit mit anderen Fanpages.
  • Wie Personen über deine Seite sprechen: Hier wird das ganze noch einmal aufgeschlüsselt in einem Diagramm ersichtlich. Parallel wird gezeigt, wieviele Personen den Beitrag bei Freunden gesehen haben. Also wird hier wieder der virale Faktor gemessen.
,

Für alle, die es nicht mitbekommen haben sollten. Am 3.1.12 erreichten das Schlosspark Theater Berlin erstmals negative Emails zum neuen Stück ‚Ich bin nicht Rappaport‘. Dabei werden 2 Personen auf dem Plakat gezeigt. Zwei weiße Schauspieler, wobei einer davon schwarz geschminkt worden ist. Daraufhin hat sich ein Shitstorm entwickelt, der dem Theater eine rassistische Haltung unterstellt, da kein schwarzer Schauspieler für die Rolle ausgesucht wurde.

Die Diskussionen sind vor allem auf der Fanpage des Schlosspark Theaters öffentlich einsehbar. Was dabei auffällt ist nicht nur die ausführliche Diskussion unter den Fans, sondern auch, dass das Schlosspark Theater kaum eine eigene Stellung auf Facebook bezieht, sondern dies ’nur‘ in Pressemitteilungen und Interviews tut, die aber auch innerhalb von Posts auf der Fanpage am Montag und Dienstag veröffentlicht wurden. Dies ist aber auch eine spannende Strategie. So posted das Schlosspark Theater nur Beiträge, in denen über das Stück und die rassistischen Vorwürfe berichtet wird und greift dabei selber kaum ein und nimmt nur 2 mal dazu Stellung. Einmal Dieter Hallervorden persönlich und ein weiteres Mal durch die Theaterleitung Evangelia Epanomeritaki.

Nun bleibt die Frage offen, was soll eine Kultureinrichtung tun, wenn eine solche Diskussion auf der eigenen Fanpage entsteht und die eigene Inszenierung in diesem Maße angreift?

Wenn bekannt ist, dass es sich bei dem beworbenen Kulturprodukt um ein Produkt handelt, dass viel kontroverses Potenzial beinhaltet, ist es sinnvoll entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Dazu gehört der Einsatz von Ressourcen, die die Diskussion im Auge behalten und bei schwierigen Kommentaren antworten und gegensteuern zu können. Natürlich ist die kritische Diskussion gerade im Kulturbereich durchaus begrüßenswert, auch negative PR ist PR und schafft Öffentlichkeitswirkung. Empfehlenswert sind auch Landing Tabs, auf denen die Stellungsnahme zu dem Kulturpodukt aufgezeigt wird. In Posts verschwinden diese immer recht schnell im Newsfeed.

Was denken Sie: Hätte das Schlosstheater direkt in die Diskussion einsteigen sollen oder war die Zurückhaltung sinnvoll entsprechend der künstlerischen und geistigen Freiheit der Kulturschaffenden und Rezipienten?

Thema Krisenmanagement: ein weiterführender Link zum Shitstorm bei der Ing-DiBa >>

 

 

 

, ,

Die Besucher des Maxim Gorki Theaters in Berlin können sich schon jetzt über eine spannende Idee in Vorbereitung auf die Premiere von Effi Briest am 14. Januar freuen. Dazu wird ab Montag den 9. Januar um 20.00 Facebook für eine Online-Bühne genutzt:

Wir das aussehen kann? Da sind wir auch gespannt. Für die Hauptdarsteller werden spezielle Accounts angelegt und für die Statisten-Rollen werden noch Plätze vergeben. Gestern konnte sich noch für die Rolle des ‚Pferdes‘ beworben werden. Diese Version von Effi Briest wurde speziell für Facebook adaptiert. Die Besucher können dabei mit dem Stück interagieren und so selber an diesem Experiment teilnehmen.

Während der etwa 20minütigen Premiere werden die Zuschauer gebeten ihre Seite regelmäßig zu aktualisieren und in bestimmten Situationen zur Interaktion aufgefordert.

Wie dieses Experiment genau funktioniert kann auf der Fanpage om Maxim-Gorki-Theater Stück für Stück nachgelesen werden: Fanpage >>

Details zum „Casting“, erste Eindrücke von der MGT Online Bühne und vieles mehr ab sofort unter: WWW.FACEBOOK.COM/groups/MGTOB/

EFFI BRIEST 2.0
Premiere auf der Maxim Gorki Theater Online Bühne
am Montag, 9. Januar 2012 um 20 Uhr:
WWW.FACEBOOK.COM/groups/MGTOB/

, , ,

Es ist mal wieder Zeit für Best Practice Beispiele. Diesmal wollen wir uns mit Radiostationen beschäftigen, die auf Facebook präsent sind. Die meisten haben unheimlich viele Fans, von denen Kultureinrichtungen nur träumen können. Zudem interagieren die Fans auch mit den Radiosendern und wünschen den Moderatoren einen Guten Morgen. Woran mag das liegen?

Einige Vermutungen:

  • Radiosender haben treue Hörer. Diese halten sich nun auch auf Facebook auf und wollen sich mit ihrem Lieblingssender verbinden.
  • Radiosender haben immer die neueste Nachrichten, die ihre Fans interessieren.
  • Radiosender sind meist regional vertreten und können auch regionale Themen nutzen, um ihre Fans zu begeistern.
  • Radiosender haben einfach täglich redaktionell aufgearbeiteten Content vorliegen.

Die meisten regionalen Radiostationen spielen den ähnlichen Musikmix, der sich oft nur geringfügig abgrenzt. Deshalb müssen sie sich auch untereinander abgrenzen, was sie über die individuellen Persönlichkeiten ihrer Moderatoren tun. In diesem Punkt scheint der Ansatz hier zu liegen: In der persönlichen Redaktion, die den Radiosender als ein Freund vom Fan darstellen lässt.

Ein interessantes Beispiel stellt Antenne Bayern dar:

Antenne Bayern hat im Moment gute 113.000 Fans – eine beträchtliche Menge. Ein interessanter Ansatz im Community Management wird auch von Radio Fritz durchgeführt. Mit mittlerweile guten 56.000 Fans stellen sie innerhalb ihres Community Managements Fragen an ihre Fans, die beispielsweise im Abendprogramm diskutiert werden. Ein witziges Beispiel finden Sie hier:

Was können sich nun Kultureinrichtungen davon mitnehmen?:

  • Interaktion mit dem Fan
  • Kommunikation von Persönlichkeiten
  • Aufforderung an die Fans am Programm teilzuhaben

Diese Ansätze für die Kommunikation finden wir sehr interessant und auch adaptierbar für Kulturbetriebe. Was denken Sie, kennen Sie interessante Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum?

, ,