Ab sofort geht das Newsletter-editieren viel schneller! Denn mit Beginn der neuen Spielzeit haben Sie neue Möglichkeiten im Bereich der Newslettergestaltung. Ihnen steht ab sofort ein komfortabler Texteditor zur Verfügung, mit dem Sie einfach und effizient Ihre Texte formatieren, Bilder Ihren Wünschen entsprechend platzieren und ein individuelles Layout gestalten können.

Die Formatierung der Texte wird ab sofort durch einfache Bedienelemente ermöglicht:

Bilder können Sie ab sofort auch direkt von Ihrem Rechner hochladen und einfach die Bildgröße bestimmen:

Sie werden zudem in einem individuellen Bildarchiv gespeichert. Dadurch können Sie schnell und übersichtlich auf alle bereits hochgeladenen Fotos zu Ihren Veranstaltungen zugreifen und neue Bilder hinzufügen. Die bisherigen erweiterten Formatierungsmöglichkeiten im HTML-Modus bleiben selbstverständlich erhalten.

Ihr kulturkurier-Team

Mittlerweile begegnen sie einem auf Schritt und Tritt, bewegt man sich im Internet: Kurzlinks, englisch Short Links, zum Beispiel http://bit.ly/WoPDm5. Hier soll kurz erklärt werden, was Kurzlinks eigentlich sind und wofür und wie sie verwendet werden.

Die Entstehung von Kurzlinks ist eng mit dem Erfolg von Twitter verbunden. Aufgrund der Einschränkungen von Twitter (jedes Posting, ein sogenannter „Tweet“, darf maximal 140 Zeichen enthalten) war es sinnvoll, Links so kurz wie möglich zu machen. Daher entwickelten sich Dienste, die quasi eine Abkürzung zu einer Seite speicherten. Statt beispielsweise „www.blog.kulturkurier.de“ schreiben zu müssen, besuchte man nun einfach eine bestimmte Seite (z.B. www.bitly.com), und ließ sich einen Kurzlink erstellen, der auf die eigentliche Seite linkte. So führt zum Beispiel http://bit.ly/WoPDm5 zu diesem Blog hier, der folgende Adresse hat: http://blog.kulturkurier.de/. Die Kurz-URL verbraucht sieben Zeichen weniger.

Nach und nach verbreiteten sich die Shortlinks auch bei anderen Social Networks und in Blogs. Twitter hat mit http://t.co/ mittlerweile auch einen eigenen Dienst. Ganz ungefährlich sind Link Shortener übrigens nicht. Spammer verstecken ihre Spamlinks gern hinter Kurzlinks, damit man erst sieht, wohin man geleitet wird, nachdem man den Kurzlink klickt. Zumindest für den wohl am Häufigsten verwendeten Dienst Bitly, gibt es einen Möglichkeit, Fehlklicks zuverlässig zu verhindern:

Man hängt in der Adresszeile seines Browsers einfach ein „+“ an den Link an. http://bit.ly/WoPDm5+ liefert einem dann genauere Infos und rudimentäre Statistiken zum Link. Diese Statistiken machen bitly auch in anderem Kontext als dem von Twitter zu einem durchaus nützlichen Tool.

Bitly Statistiken

Bitly Statistiken

Weitere Dienste:

goo.gl
Ow.ly
tinyURL
tiny.cc

, , , , , , ,

Bei Pluragraph gibt es ein tagesaktuelles Ranking der Facebookseiten von 301 deutschen Museen.
Ranking Deutsche Museen
Sehr aussagekräftig ist es leider nicht, da lediglich Fanzahlen als Maßstab dienen, die bekanntermaßen für sich kaum Aussagekraft besitzen. Lieber eine kleine, aber aktive Community, als eine riesige aus Karteileichen. Trotzdem ist das Ranking ganz interessant und sei es nur, um sich mit anderen Veranstaltern zu vernetzen oder vergleichen.

, , , , , , ,

Pinterest ist derzeit in aller Munde. Auch wir haben bereits mehrfach darüber geschrieben. Was es ist, wie man es nutzen kann, etc. In diesem Beitrag spielt es aber nur am Rande eine Rolle, nämlich als Möglichkeit, schnell, einfach und übersichtlich Listen anzulegen.

Userin Julia Fryett (Twittername: @aktionsart) hat sich vorgenommen, ein paar Museums-Apps zusammenzutragen und bei Twitter um Vorschläge gebeten, welche Apps sie aufnehmen sollte:

Ein paar Vorschläge kamen bereits, aber noch ist die Vielfalt überschaubar. Dass es durchaus sinnvoll sein kann, als Kulturschaffende(r) auf Apps und Social Networks zu setzen, haben wir ja bereits desöfteren festgestellt. Ein Klick auf das jeweilige Bild bei Pinterest führt direkt in den iTunes-Store zum Download und Ausprobieren.

Museum Apps Pinterest Kulturmarketing

Alle Apps, die bisher gesammelt wurden, nutzen Apple-Geräte, Android- oder Windows-Apps fehlen bisher ebenso wie Apps deutscher Museen. Gibt es keine deutschen Museen, die sich einer App bedienen, um ihren Nutzern irgendeinen Mehrwert zu bieten? Oder gibt es durchaus Apps, die wurden aber bisher nicht vorgeschlagen? Gibt es vielleicht Sprachbarrieren, weil die Apps sich der deutschen Sprache bedienen und daher international weniger interessant sind als englischsprachige?

Falls Ihnen nun sofort ein paar Beispiele einfallen: Dank Pinterest kann jeder kinderleicht ein eigenes Board anlegen und diese und weitere Apps zusammen fassen. Eine tolle Sache von praktischem Wert. Warum nicht ein Board für deutschsprachige Museumsapps? Auch das ist Kulturmarketing! Kurzes Googeln brachte beispielsweise diese Liste 63 deutschsprachiger Apps zum Vorschein, über deren Qualität ich zwar keine Aussagen treffen kann, aber da sie weitenteils im iTunes-Store angeboten werden, müssen sie zumindest einem gewissen Standard entsprechen. Gesammelt hat hier Dorian Ines Gütt, die auf ihrem Twitteraccount @museumapp regelmäßig neue Apps (nicht nur deutsche) vorstellt.

Welche Apps fehlen noch? Gibt es weitere Pinterest-Boards, die zum Thema passen?

, , , ,

Crowdfunding ist in aller Munde. Soeben ist mit „Iron Sky“ ein Film angelaufen, der zu einem bedeutenden Teil (fast einer Million) durch Crowdfunding finanziert wurde. Von Filmen, Dokumentationen, Spielen, Comics, bis zu technischen Gadgets und sogar dem sozialen Netzwerk Diaspora- Crowdfunding scheint für fast jede Finanzierung geeignet zu sein. Crowdfunding-Dienste schießen wie Pilze aus den Boden. Über die wohl bekannteste Crowdfunding-Plattform, Kickstarter, wurden 2011 über 100 Mio. $ von über 1 Million Spendern für Projekte gesammelt. Den deutschen Dienst Startnext haben wir bereits ausführlich vorgestellt. Aber was ist dieses Crowdfunding eigentlich und wie, falls überhaupt, kann es von Kulturschaffenden sinnvoll genutzt werden?

Crowdfunding ist, sehr einfach ausgedrückt, die (Teil-)Finanzierung eines Projektes mithilfe vieler anderer, wobei jeder nur einen Bruchteil des benötigten Betrages beitragen muss. Im Austausch gibt es meistens kleinere Privilegien/Vergünstigungen, oft gestaffelt nach der Höhe der Zuwendung. Crowdfunding baut auf die Vernetzung des Web 2.0 beziehungsweise des Social Webs, um eine neue Art der Finanzierung über Kleinstbeträge zu ermöglichen. Jemand stellt sein Projekt auf einer Crowdfunding-Seite vor und wenn es genug Menschen gefällt und genug Geld zusammen kommt, wird es umgesetzt. Statt professioneller Sponsoren und Geldgeber kommuniziert man hier auf Augenhöhe mit potentiellen Kunden. Das bietet neue Chancen, zum Beispiel Feedback bereits in einer frühen Planungsphase, bringt aber auch neue Risiken mit sich.

So wird längst nicht jedes Projekt auch umgesetzt. Kommt die vorher als benötigt angegebene Summe nicht zusammen, wird gar nichts ausgezahlt! Jeder Unterstützer bekommt sein Geld zurück, Kosten entstehen keine, allerdings muss bedacht werden, dass Zusatzkosten für Werbung oder Giveaways natürlich verschwendet sind, wenn das Projekt nicht umgesetzt wird. Man muss also vorher sehr genau planen, wieviel Geld benötigt wird und wieviel voraussichtlich aufgebracht werden kann. Letzlich gibt es aber keine Sicherheit, dass das Projekt genug Zuspruch und finanzielle Mittel erhält. Bei Kickstarter wurde etwa für annähernd 30.000 Projekte um Geld gebeten, bei ungefähr einem Drittel kam genug Geld zusammen, um die Idee tatsächlich umzusetzen. Einen Teil des Geldes behalten die Crowdfunding-Dienstleister für sich, hier sollte man sich vorher genau informieren, um später nicht unangenehm überrascht zu sein. Außerdem ist es noch deutlich leichter, Förderung für Projekte zu erhalten, die sich an eine netzaffine Zielgruppe wenden. Das kann sich allerdings ändern, wenn Crowdfunding sich mehr und mehr, auch offline, durchsetzt. Öffentlichkeit ist enorm wichtig. Crowdfunding baut darauf, viele Menschen zu begeistern, damit das Konzept aufgeht. Wer also ungern die (Online-)Werbetrommel rührt und gut vernetzt und kommunikativ ist, sollte von Crowdfunding momentan eher absehen.

Die Auswirkungen von Crowdfunding auf die Kulturfinanzierung sind noch schwer absehbar. Viele Befürworter der Idee sehen darin die Zukunft, eine Demokratisierung der Kulturförderung. Kritiker sehen hingegen das genaue Gegenteil kommen: Eine totale Ausrichtung der Kultur nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten und damit der Verlust von Unabhängigkeit sowie Mitbestimmung, auch über öffentliche Projekte, nur noch via Bezahlung. Welche Seite letzlich Recht behalten wird, lässt sich gegenwärtig noch nicht absehen, sehr wahrscheinlich werden die Auswirkungen sich in der Realität aber zwischen diesen beiden extremen Polen einpendeln. Wer sich vorher richtig informiert (oder jemanden beauftragt, der die nötige Expertise mitbringt), wird Crowdfunding langfristig wahrscheinlich als weiteren Weg, Kultur zu finanzieren, zu schätzen lernen.

Deutschsprachige Plattformen: MySherpas, Startnext, Visionbakery, Inkubato, Pling, Querk, Wemakeit

, , , , , ,

Wir werden oft gefragt, wie Bilder in den eigenen Newsletter eingefügt werden können. Das haben wir in diesem Artikel hier schon geklärt. Doch was ist, wenn das Bild zu groß ist und innerhalb des Newsletter skaliert werden muss? Das ist mit einem kleinen Trick natürlich möglich.

Erstmal muss das Bild, wie in der Anleitung beschrieben, eingefügt werden.

Als nächstes wird überlegt, wie groß das Bild sein soll. Das ist einerseits abhängig von der Breite des einzusetzenden Bildes und andererseits von der Breite des Newsletters. In der Regel ist diese im Kulturkurier-Newsletter zwischen 600 und 700px. Das heißt, wenn ein Bild von Haus aus diese Maße hat: 1678px mal 967px und wir es runter skalieren wollen, müssen wir so vorgehen: Wir wissen, wie breit der Newsletter ungefähr ist. Dann können wir uns überlegen, wie breit des Bild sein soll. Das hängt natürlich davon ab, ob es sich um ein Breit- oder Hochformat handelt.

               

Unsere Grundlage ist ein Breitformatbild mit den Originalmaßen 1678px mal 967px. Da unser Newsletter 600px breit ist und wir ein ausdruckstarkes Bild haben wollen, haben wir festgelegt, dass das Bild etwa die Hälfte der Newsletterbreite einnehmen soll. Das Bild soll also 300px breit sein. Damit es nicht verzerrt, muss die kurze Kante noch angepasst werden. Dazu nutzen wir den Dreisatz. Also:

1678px mal 967px = 300px zu X –> Damit errechen wir die Breite: 172,9px. Unser Bild kann also auf 300px mal 172,9px skaliert werden, ohne dass es verzerrt. Wie sieht das dann in HTML aus?

Das ist der <img>-Tag:

<img src=http://Link-zum-Bild.de width=“300″ height=“172,9″>

Für Hochformate gilt das umgekehrt. Es muss nur überlegt werden, wie groß das Bild am Ende sein soll und wieviel es dann vom Newsletter einnimmt. Die Bilder sollten nicht zu groß (also nicht zu viele MB) hinterlegt sein.

, ,

Das Goethe Institut hat eine durchaus interessante Social Media Kampagne zur Rettung der deutschen Sprache gestartet, bei der Einiges investiert wurde.  Zentrum der Kampagne ist ein Video, bei dem ein Bösewicht Lord Vakuum Menschen kidnapped und sie der deutschen Sprache beraubt.

Sein positiver Widersacher ist Hermann, der eigentlich nur seinen Freund wieder finden möchte, der scheinbar durch Lord Vakuum gekidnapped wurde. Über eine schöne Kellnerin in einem Wirtshaus wird Herman auf die richtige Spur gesetzt und macht sich auf den Weg, seinen Freund wieder zu finden. Kurzerhand steigt er in einen Paternoster und verwandelt sich in einen Superhelden. Er begibt sich auf dem Weg zu Lord Vakuum. Die Kellnerin wurde mittlerweile auch von ihm gekidnapped. Hermann überwältigt den Lord mit Worten der deutschen Sprache und mit Aufräumen von Klischees, die Deutschen hinterher hängen. Am Ende ist er mit der Kellnerin liiert und ihm fällt wieder ein, dass er doch nach seinem Freund suchen wollte…

Bei dem Trailer handelt es sich nicht nur um ein einfaches Video, sondern es wird zusätzlich technisch mit dem Mapping Verfahren versehen. Das bedeutet, dass Bilder oder Statusupdates vom Nutzer in das Video an voreingestellte Stellen hinein gezogen werden. Hier wird es an Stellen eingesetzt, wo Hermann Fotos zeigt, um seinen vermissten Freund zu zeigen. An dieser Stelle befindet sich dann beispielsweise das Profilbild von dem Nutzer, insofern er sich über eine Facebook-Anmeldung mit dem Video verbunden hat.

Diese virale Kampagne, die von den Webguerillas umgesetzt wurde, räumt zum Einen mit Vorurteilen gegen die deutsche Sprache im Ausland auf und macht sie attraktiver. Zum Anderen hilft sie aber auch dem Goethe Institut mit dem eigenen verstaubten Image aufzuräumen und geht damit wirklich gute technische Wege, die die Auszeichnung für Best Practice verdient haben.

Wir empfehlen: Einfach mal selber aus probieren und sich auch ein wenig Zeit auf der Webseite lassen – es gibt viel zu entdecken: >> GERMAN – The Movie

 

, , ,

Beim gestrigen KM-Treff wurde auf das Thema Online-Ticketing am Thema von Amiando eingegangen. Vor allem wird auf die Unterschiede vom klassischen Ticketing und dem Web 2.0 – Ticketing eingegangen.

Amiando ist ein recht einfach zu bedienendes Online-Ticketing Tool, bei dem Veranstaltungen angelegt werden. damit für diese Tickets erstellt werden können. Für gemeinnützige Veranstaltungen ist die Nutzung kostenfrei. Sobald das Ticket Geld kostet, muss auch für das Tool bezahlt werden. Eine schöne Sache dabei ist, dass Bestell-Formulare erstellt werden können, die auf der eigenen Webseite eingefügt werden können. Im Anschluss wird ein Ticket erstellt, dass der Besteller beim Einlass vorzeigen kann. Es lohng sich auf jeden Fall einmal, sich das Tool anzuschauen. Gerade für kleine Veranstalter interessant, die ‚einfach nur‘ Anmeldungen tracken und Namenslisten erstellen wollen.

Treffpunkt Kulturmanagement 21.03.12

, , ,

Vor Kurzem haben wir unser neues kostenfreies Feature der mobilen Ansicht vorgestellt und einige von unseren Veranstaltern haben es bereits eingebaut. Doch noch einmal kurz, worum es eigentlich ging.

Jeder vierte Deutsche surft via Smartphone im Internet. Viele Aufrufe der eigenen Webseite erfolgen also nicht mehr vom PC, sondern vom Telefon. Da das Display klein ist, wird die angesurfte Webseite recht schwer lesbar sein.

Die mobile Webseite ist bereits für jeden unserer Veranstalter im jeweiligen Benutzeraccount frei geschaltet und muss nur noch vom Webmaster auf der eigenen Homepage eingebaut werden. Das FITZ! Zentrum für Figurentheater in Stuttgart hat das bereits gemacht:

              

Wenn also nun ein Nutzer eines Smartphones die Seite http://www.fitz-stuttgart.de/ mobil ansurft, sieht er nicht eine Webseite, die er erst aufscrollen und zoomen muss, sondern diesen oben gezeigte mobil optimierte Ansicht.

Das einbauen ist recht einfach. Wir stellen im Benutzeraccount des Kulturkuriers einen kostenfreien Javascript Code zur Verfügung.

Hierzu muss diese Zeile Javascript in den Head-Bereich Ihrer Website zwischen dem öffnenden <head> und dem schliessenden </head> eingefügt werden:
<script type=“text/javascript“ src=“http://m.kulturkurier.de/vkal_2267.js“></script>

Also beispielsweise:
<html>
<head>
<title>FITZ Zentrum für Figurentheater</title>
<script type=“text/javascript“ src=“http://m.kulturkurier.de/vkal_2267.js“></script>
</head>
<body>

</body>
</html>

Im Moment steht dieser Code nur Veranstaltern zur Verfügung, die über uns Veranstaltung eintragen. Den Code und diese Beschreibung finden Sie hier:

 

, , , ,

Mit Sicherheit haben es einige bereits mitbekommen, seit einigen Tagen ist eine sehr kontroverse Kampagne in den USA zu Diskussion. Inhalt der Kampagne ist es, dass Obdachlose mit einem Wlan-HotSpot versehen werden, um den Teilnehmern einer Technik-Konferenz in Texas optimalen Wlan-Zugriff zu bieten – eine Kampagne mit einem wohltätigen Zweck.

Die Obdachlosen werden mit einem 4GB starken Rooter ausgestattet und Personen, die Wlan benötigen können sich darin gegen einen Spende einloggen. Die Diskussion entsand vor allem daraus, dass die Formulierung, die auf den Tshirts der Obdachlosen steht, diskriminierend aufgefasst werden kann: ‚Ich bin ein HotSpot‘. Die Obdachlosen werden scheinbar durch diese Formulierung ‚entmenschlicht‘ und lediglich als das Produkt HotSpot angesehen. Dabei gehen jedoch die Meinungen auseinander. Zum Einen bekommen die Obdachlosen die Möglichkeit ein wirklich benötigtes Gut anzubieten, anstatt einer Straßenzeitung, und zum Anderen gewinnen die Obdachlosen an Sichtbarkeit und Kommunikation. Genau das sagt auch ein Teilnehmer dieser Aktion: „Wir spüren den Erfolg“, sagte ein Teilnehmer, der seit dem Hurrikan Katrina in einer Odachlosenunterkunft in Austin lebt. „Jetzt hört jeder weltweit von dem ‚Homeless Hotspot‘-Programm. Wir haben den Menschen gezeigt, dass Obdachlose Teil ihrer Gesellschaft sind.“ (Netzwelt, 14.3.12)

Weiterführende Links:

 

 

,