Crowdfunding ist in aller Munde. Soeben ist mit „Iron Sky“ ein Film angelaufen, der zu einem bedeutenden Teil (fast einer Million) durch Crowdfunding finanziert wurde. Von Filmen, Dokumentationen, Spielen, Comics, bis zu technischen Gadgets und sogar dem sozialen Netzwerk Diaspora- Crowdfunding scheint für fast jede Finanzierung geeignet zu sein. Crowdfunding-Dienste schießen wie Pilze aus den Boden. Über die wohl bekannteste Crowdfunding-Plattform, Kickstarter, wurden 2011 über 100 Mio. $ von über 1 Million Spendern für Projekte gesammelt. Den deutschen Dienst Startnext haben wir bereits ausführlich vorgestellt. Aber was ist dieses Crowdfunding eigentlich und wie, falls überhaupt, kann es von Kulturschaffenden sinnvoll genutzt werden?

Crowdfunding ist, sehr einfach ausgedrückt, die (Teil-)Finanzierung eines Projektes mithilfe vieler anderer, wobei jeder nur einen Bruchteil des benötigten Betrages beitragen muss. Im Austausch gibt es meistens kleinere Privilegien/Vergünstigungen, oft gestaffelt nach der Höhe der Zuwendung. Crowdfunding baut auf die Vernetzung des Web 2.0 beziehungsweise des Social Webs, um eine neue Art der Finanzierung über Kleinstbeträge zu ermöglichen. Jemand stellt sein Projekt auf einer Crowdfunding-Seite vor und wenn es genug Menschen gefällt und genug Geld zusammen kommt, wird es umgesetzt. Statt professioneller Sponsoren und Geldgeber kommuniziert man hier auf Augenhöhe mit potentiellen Kunden. Das bietet neue Chancen, zum Beispiel Feedback bereits in einer frühen Planungsphase, bringt aber auch neue Risiken mit sich.

So wird längst nicht jedes Projekt auch umgesetzt. Kommt die vorher als benötigt angegebene Summe nicht zusammen, wird gar nichts ausgezahlt! Jeder Unterstützer bekommt sein Geld zurück, Kosten entstehen keine, allerdings muss bedacht werden, dass Zusatzkosten für Werbung oder Giveaways natürlich verschwendet sind, wenn das Projekt nicht umgesetzt wird. Man muss also vorher sehr genau planen, wieviel Geld benötigt wird und wieviel voraussichtlich aufgebracht werden kann. Letzlich gibt es aber keine Sicherheit, dass das Projekt genug Zuspruch und finanzielle Mittel erhält. Bei Kickstarter wurde etwa für annähernd 30.000 Projekte um Geld gebeten, bei ungefähr einem Drittel kam genug Geld zusammen, um die Idee tatsächlich umzusetzen. Einen Teil des Geldes behalten die Crowdfunding-Dienstleister für sich, hier sollte man sich vorher genau informieren, um später nicht unangenehm überrascht zu sein. Außerdem ist es noch deutlich leichter, Förderung für Projekte zu erhalten, die sich an eine netzaffine Zielgruppe wenden. Das kann sich allerdings ändern, wenn Crowdfunding sich mehr und mehr, auch offline, durchsetzt. Öffentlichkeit ist enorm wichtig. Crowdfunding baut darauf, viele Menschen zu begeistern, damit das Konzept aufgeht. Wer also ungern die (Online-)Werbetrommel rührt und gut vernetzt und kommunikativ ist, sollte von Crowdfunding momentan eher absehen.

Die Auswirkungen von Crowdfunding auf die Kulturfinanzierung sind noch schwer absehbar. Viele Befürworter der Idee sehen darin die Zukunft, eine Demokratisierung der Kulturförderung. Kritiker sehen hingegen das genaue Gegenteil kommen: Eine totale Ausrichtung der Kultur nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten und damit der Verlust von Unabhängigkeit sowie Mitbestimmung, auch über öffentliche Projekte, nur noch via Bezahlung. Welche Seite letzlich Recht behalten wird, lässt sich gegenwärtig noch nicht absehen, sehr wahrscheinlich werden die Auswirkungen sich in der Realität aber zwischen diesen beiden extremen Polen einpendeln. Wer sich vorher richtig informiert (oder jemanden beauftragt, der die nötige Expertise mitbringt), wird Crowdfunding langfristig wahrscheinlich als weiteren Weg, Kultur zu finanzieren, zu schätzen lernen.

Deutschsprachige Plattformen: MySherpas, Startnext, Visionbakery, Inkubato, Pling, Querk, Wemakeit

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Das renommierte Kinder- und Jugendtheater GRIPS aus Berlin ist von der Pleite bedroht. Laut einer Pressemitteilung vom 12. April kann sich das Theater Aufführungen für Kinder und Jugendliche nicht mehr leisten und eine Insolvenz sei, trotz selbstverfügter Haushaltssperre, Sparmaßnahmen und hohen Auslastungszahlen, unvermeidlich. Als Grund gibt das Theater unter anderem stark gestiegene Mietkosten sowie weniger Einnahmemöglichkeiten bei gleichen Kosten wie Erwachsenen-Theater, an. Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Grips Theater Berlin

Das Grips Theater Berlin ist von der Pleite bedroht.

Um zu überleben, bräuchte das GRIPS demnach
1. einen einmaligen Defizitausgleich von 65.000 Euro
2. eine dauerhafte Etaterhöhung um 185.000 Euro
3. die Ermöglichung einer Tariferhöhung. Denn als besonders perfide empfinden es die Mitarbeiter des GRIPS Theaters, dass ihm als einzigem der sechs staatlich subventionierten Berliner Ensemble- und Repertoire-Theater keinerlei Tariferhöhung zugebilligt wird.

Geschäftsführer Volker Ludwig dazu: „Es macht unendlich müde, 43 Jahre lang klinkenputzend um die nackte Existenz eines weltberühmten Theaters kämpfen zu müssen, mit dem sich Berlins Kulturpolitiker stolz geschwellt zu schmücken pflegen.“

Statt zu resignieren hat das GRIPS-Theater als Reaktion auf die Gefahr der Pleite, die Facebookseite “Berlin braucht Grips” ins Leben gerufen, die schon über 1.300 Fans verzeichnen kann. Über 1500 Menschen sprechen darüber (u.a. KenFM & Helmut Schmidt). So wurden schon über 75.000 Personen erreicht. Außerdem gibt es eine Onlinepetition, die den Erhalt des Grips-Theaters fordert. Diese wurde sogar schon von fast 7.000 Menschen unterzeichnet.
Durch seine Bemühungen im Social Web hofft das GRIPS-Theater, die politischen Entscheider der Stadt, die am 4. Mai über die Zukunft des Theaters entscheiden, zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Lesenswert ist auch dieses Interview mit dem Schauspieler Axel Prahl, der sich für den Erhalt des Grips-Theaters stark macht

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Immer mehr Menschen benutzen ein Smartphone, um auch unterwegs online zu sein. Aber wie kann man sich die zunehmende Verbreitung des mobilen Internets als Kulturschaffender zunutze machen?

Eine schöne Aktion hat das Museum Kunstpalast in Düsseldorf sich einfallen lassen. Zur Ausstellung „El Greco & Die Moderne“ rief man dort die QR-Rally ins Leben. Hinter QR-Codes in ganz Düsseldorf verstecken sich dabei zwölf El Greco Bilder. Mit einer kostenlosen App zur Ausstellung kann man die Codes scannen, sich eine eigene Sammlung erstellen sowie verborgene Videos, Texte und mehr entdecken.

Zudem kann der Nutzer, wenn er mindestens fünf Bilder gesammelt hat, eines von 1000 Tickets gewinnen.

Aber auch die „normale“ Ausstellung wird durch die App multimedial aufgewertet. App-Nutzer können zusätzlich Videos anschauen, interessante Werke mit dem Audioguide entdecken und weitere spannende Veranstaltungen finden. So wird die App zum interaktiven Kunstbegleiter zu dieser und weiteren Ausstellungen im Museum Kunstpalast.

Die App gibt es sowohl für iPhone als auch Android-Smartphones.

El Greco App zur Ausstellung

Wir finden die Aktion sehr gelungen, auch wenn wir die App bisher nicht selbst ausprobieren konnten. Die Idee, dem Nutzer den Besuch einer Ausstellung durch spielerische Elemente schmackhaft zu machen und die eigentliche Ausstellung um multimediale Inhalte zu erweitern, ist gut und zeitgemäß, das Konzept wirkt stimmig.

Die Inhalte via App anzubieten, bietet einige Vorteile. So lassen sich, wenn man will, eine Menge nützlicher Informationen über die Besucher heraus finden (Wieviele Besucher nutzen die App? Welche Inhalte sind besonders interessant, welche eher nicht? etc.). Die Bereitstellung zusätzlicher Infos verursacht nur einmalig Aufwand (während der Entwicklung der App), danach kann jeder Besucher bequem über sein Handy alle Informationen abrufen, ohne dass man als Betreiber sich jeweils darum kümmern müsste. Eine sauber programmierte App kann also sogar Arbeit sparen.

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Was ist Foursquare?

Foursquare ist der bekannteste und am Häufigsten genutzte location-basierte Service der Welt. Auf gut Deutsch heißt „location based“, der User kann seinen Freunden via Foursquare mitteilen, wo er sich gerade befindet. Das nennt man einchecken, die Meldung ist ein Check-In. Foursquare setzt vor allem auf mobile Geräte, in erster Linie Smartphones, besitzt aber auch eine Webseite unter www.foursquare.com.

Die Startseite von Foursquare

Foursquare Fakten:

Über 20 Millionen Nutzer
Davon schätzungsweise 50.000 in Deutschland
2 Milliarden Check-Ins in den letzten 2 Jahren

Wieso die Nutzer einander mitteilen, wo sie sich gerade befinden?

Foursquare nutzt Elemente der sogenannten Gamification, also spielerische Elemente. Checkt ein User ein, bekommt er dafür Punkte und kommt in der Rangliste seiner Freunde voran. Außerdem schaltet der User Belohnungen frei, sogenannte Badges, wenn er bestimmte Aufgaben erfüllt, wie an x verschiedenen Bahnhöfen oder in x Buchhandlungen oder Museen einzuchecken. Wer am Häufigsten an einem Ort eincheckt, wird Mayor, (also „Bürgermeister“). Das ist für jeden, der via Foursquare am selben Ort eincheckt, sichtbar. Zusätzlich kann ein Check-In auch einen Begleittext oder ein Foto beigefügt werden. Check-Ins kann man mit Freunden teilen oder man stellt sie auf privat. Außerdem können User Checklisten erstellen und Tipps zu Orten veröffentlichen.

Was bringt Ihnen als Kulturschaffende das?

Foursquare schafft Reichweite: Viele Nutzer teilen ihre Check-Ins via Facebook oder Twitter mit ihrem gesamten Netzwerk. Das ist kinderleicht und auf diese Art erreichen Check-Ins viele Menschen und damit potentielle Besucher.

Foursquare schafft Bindung: Foursquare ermöglicht es, spezielle Rabatte/Aktionen durchführen, beispielsweise Preisnachlässe für jeden, der in einer bestimmten Zeit eincheckt und sein Handy zeigt oder Specials für den Mayor, um Kunden langfristig zu binden und zum mehrmaligen Besuchen anzuregen.

Foursquare schafft Mehrwert: Nutzer checken gern in Unternehmen, Museen etc. ein. Wenn sie dann noch nützliche Tipps verfassen oder die Location ihren Freunden empfehlen, macht das neugierig und lockt andere Freunde an.


Wie funktioniert Foursquare?

Die Anmeldung ist simpel. Via Facebook Connect oder per E-Mailadresse und Passwort ist ein Account in wenigen Minuten erstellt. Foursquare schlägt einem, verbindet man sich via Facebook, gleich Freunde vor. Als Unternehmen braucht man aber keinen eigenen Account, man muss lediglich als Ort in Foursquare auftauchen. Existiert Ihr Unternehmen nicht bereits, so lässt es sich leicht in wenigen Schritten anlegen. Meist dürfte das aber bereits ein Foursquare-Nutzer übernommen haben, die Foursquare-Datenbank ist bereits gut gefüllt mit allen möglichen denkbaren Orten.

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Wir werden oft gefragt, wie Bilder in den eigenen Newsletter eingefügt werden können. Das haben wir in diesem Artikel hier schon geklärt. Doch was ist, wenn das Bild zu groß ist und innerhalb des Newsletter skaliert werden muss? Das ist mit einem kleinen Trick natürlich möglich.

Erstmal muss das Bild, wie in der Anleitung beschrieben, eingefügt werden.

Als nächstes wird überlegt, wie groß das Bild sein soll. Das ist einerseits abhängig von der Breite des einzusetzenden Bildes und andererseits von der Breite des Newsletters. In der Regel ist diese im Kulturkurier-Newsletter zwischen 600 und 700px. Das heißt, wenn ein Bild von Haus aus diese Maße hat: 1678px mal 967px und wir es runter skalieren wollen, müssen wir so vorgehen: Wir wissen, wie breit der Newsletter ungefähr ist. Dann können wir uns überlegen, wie breit des Bild sein soll. Das hängt natürlich davon ab, ob es sich um ein Breit- oder Hochformat handelt.

               

Unsere Grundlage ist ein Breitformatbild mit den Originalmaßen 1678px mal 967px. Da unser Newsletter 600px breit ist und wir ein ausdruckstarkes Bild haben wollen, haben wir festgelegt, dass das Bild etwa die Hälfte der Newsletterbreite einnehmen soll. Das Bild soll also 300px breit sein. Damit es nicht verzerrt, muss die kurze Kante noch angepasst werden. Dazu nutzen wir den Dreisatz. Also:

1678px mal 967px = 300px zu X –> Damit errechen wir die Breite: 172,9px. Unser Bild kann also auf 300px mal 172,9px skaliert werden, ohne dass es verzerrt. Wie sieht das dann in HTML aus?

Das ist der <img>-Tag:

<img src=http://Link-zum-Bild.de width=“300″ height=“172,9″>

Für Hochformate gilt das umgekehrt. Es muss nur überlegt werden, wie groß das Bild am Ende sein soll und wieviel es dann vom Newsletter einnimmt. Die Bilder sollten nicht zu groß (also nicht zu viele MB) hinterlegt sein.

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Die neue Timeline auf Facebook macht sich so langsam breit und einige haben bereits schon umgestellt, bevor Facebook es tut, wenn Facebook es tut. Bis jetzt gibt es noch eine Menge Seiten, die noch im alten Layout aufwarten können. Aber nicht desto trotz  sollte man sich jetzt mehr und mehr auf die Umstellung einstellen und sich mit den Änderungen auseinandersetzen. Es gibt viel neues zu berichten, dabei verweisen wir auf den Artikel vom 29. Februar.

Zur Inspiration für die eigene Seite haben wir mal einige Seiten herausgesucht:

http://www.facebook.com/staedelmuseum
http://www.facebook.com/StaatsballettBerlin
http://www.facebook.com/skd.museum
http://www.facebook.com/MuseumfuerFilmundFernsehen
http://www.facebook.com/startconference
http://www.facebook.com/Dialog.KulturWirtschaft
http://www.facebook.com/ResidenzMuenchen
http://www.facebook.com/Rosenmuseum
http://www.facebook.com/berlinerfestspiele

Titelbild des Residenzmuseums München

Also: Was kann vorbereitet und auf was muss geachtet werden?

  • Geeignetes Titelbild anlegen. Dabei ist auf die Richtlinien zu achten. Das Bild darf keine Werbebotschaften, Kontaktinfos oder Gewinnspielaufrufe enthalten
  • Passendes Profilbild wählen. Hier wird sich oft für das eigene Firmenlogo entschieden
  • Wichtige, besonders spannende oder neue Beiträge highlighten
  • Besonders wichtige Posts können festgesetzt werden und erscheinen dann imm oben
  • Meilensteine festlegen, mit Infos füllen und Fotos anfügen. So kann sehr gut die Geschichte der eigenen Einrichtung geschildert werden. Eine Möglichkeit besteht, daraus sogar redaktionelle Spiele, wie eine Schnitzeljagd, zu machen
  • Fans können jetzt Direktnachrichten an die Seite schreiben
  • Posts und Aktionen von Fans erscheinen in einem Aktivitäten-Kasten
  • Starkes Admin-Tool: Es kann sogar gesehen werden, welche Fans neu hinzugekommen sind

Weiteres steht alles in unserem Leitfaden >>

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Wieder einmal hat sich das NRW-Forum etwas zur Steigerung der Interaktivität auf deren Facebook-Seite einfallen lassen.

Was ist die Aufgabe für die Fans?
Dabei können Fotos aller Art, aber natürlich mit einem gewissen Anspruch, an die Wall des NRW-Forums gepostet werden. Die Aktion geht auf Grund der Umstellung auf die Timeline bis heute Abend 24 Uhr.. Da diese Aktion heute zum letzten Mal statt findet, wird unter allen Teilnehmern ein Preis verlost. Und hier liegt leider Gottes der Haken. Gewinnspiele dürfen laut Facebook-Richtlinien nicht direkt auf der Wall stattfinden, sondern müssen in einer App ablaufen. In diesem Fall wird ein Fotocontest durchgeführt. Die App müsste so ablaufen, dass der User sein Foto in eine dahinterliegende Datenbank hochladen muss, um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Post vom 29.3. auf der Fanpage vom NRW-Forum

Solche  Aktionen auf der Wall der Fanpage stattfinden zu lassen ist natürlich einfach und kostengünstig, aber leider entsprechen sie nicht den Facebook-Richtlinien:

Was kann passieren?
Es kann passieren, dass die Fanpage von Facebook gesperrt wird. Mit der neuen Timeline werden aber solche Aktionen nicht mehr möglich sein. Insofern Fans auf die Wall posten, werden diese Aktionen zum Einen im Aktivitätenprotokoll angezeigt und zum Anderen hier:

Fanpage von futurebiz.de

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Das Goethe Institut hat eine durchaus interessante Social Media Kampagne zur Rettung der deutschen Sprache gestartet, bei der Einiges investiert wurde.  Zentrum der Kampagne ist ein Video, bei dem ein Bösewicht Lord Vakuum Menschen kidnapped und sie der deutschen Sprache beraubt.

Sein positiver Widersacher ist Hermann, der eigentlich nur seinen Freund wieder finden möchte, der scheinbar durch Lord Vakuum gekidnapped wurde. Über eine schöne Kellnerin in einem Wirtshaus wird Herman auf die richtige Spur gesetzt und macht sich auf den Weg, seinen Freund wieder zu finden. Kurzerhand steigt er in einen Paternoster und verwandelt sich in einen Superhelden. Er begibt sich auf dem Weg zu Lord Vakuum. Die Kellnerin wurde mittlerweile auch von ihm gekidnapped. Hermann überwältigt den Lord mit Worten der deutschen Sprache und mit Aufräumen von Klischees, die Deutschen hinterher hängen. Am Ende ist er mit der Kellnerin liiert und ihm fällt wieder ein, dass er doch nach seinem Freund suchen wollte…

Bei dem Trailer handelt es sich nicht nur um ein einfaches Video, sondern es wird zusätzlich technisch mit dem Mapping Verfahren versehen. Das bedeutet, dass Bilder oder Statusupdates vom Nutzer in das Video an voreingestellte Stellen hinein gezogen werden. Hier wird es an Stellen eingesetzt, wo Hermann Fotos zeigt, um seinen vermissten Freund zu zeigen. An dieser Stelle befindet sich dann beispielsweise das Profilbild von dem Nutzer, insofern er sich über eine Facebook-Anmeldung mit dem Video verbunden hat.

Diese virale Kampagne, die von den Webguerillas umgesetzt wurde, räumt zum Einen mit Vorurteilen gegen die deutsche Sprache im Ausland auf und macht sie attraktiver. Zum Anderen hilft sie aber auch dem Goethe Institut mit dem eigenen verstaubten Image aufzuräumen und geht damit wirklich gute technische Wege, die die Auszeichnung für Best Practice verdient haben.

Wir empfehlen: Einfach mal selber aus probieren und sich auch ein wenig Zeit auf der Webseite lassen – es gibt viel zu entdecken: >> GERMAN – The Movie

 

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Beim gestrigen KM-Treff wurde auf das Thema Online-Ticketing am Thema von Amiando eingegangen. Vor allem wird auf die Unterschiede vom klassischen Ticketing und dem Web 2.0 – Ticketing eingegangen.

Amiando ist ein recht einfach zu bedienendes Online-Ticketing Tool, bei dem Veranstaltungen angelegt werden. damit für diese Tickets erstellt werden können. Für gemeinnützige Veranstaltungen ist die Nutzung kostenfrei. Sobald das Ticket Geld kostet, muss auch für das Tool bezahlt werden. Eine schöne Sache dabei ist, dass Bestell-Formulare erstellt werden können, die auf der eigenen Webseite eingefügt werden können. Im Anschluss wird ein Ticket erstellt, dass der Besteller beim Einlass vorzeigen kann. Es lohng sich auf jeden Fall einmal, sich das Tool anzuschauen. Gerade für kleine Veranstalter interessant, die ‚einfach nur‘ Anmeldungen tracken und Namenslisten erstellen wollen.

Treffpunkt Kulturmanagement 21.03.12

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Vor Kurzem haben wir unser neues kostenfreies Feature der mobilen Ansicht vorgestellt und einige von unseren Veranstaltern haben es bereits eingebaut. Doch noch einmal kurz, worum es eigentlich ging.

Jeder vierte Deutsche surft via Smartphone im Internet. Viele Aufrufe der eigenen Webseite erfolgen also nicht mehr vom PC, sondern vom Telefon. Da das Display klein ist, wird die angesurfte Webseite recht schwer lesbar sein.

Die mobile Webseite ist bereits für jeden unserer Veranstalter im jeweiligen Benutzeraccount frei geschaltet und muss nur noch vom Webmaster auf der eigenen Homepage eingebaut werden. Das FITZ! Zentrum für Figurentheater in Stuttgart hat das bereits gemacht:

              

Wenn also nun ein Nutzer eines Smartphones die Seite http://www.fitz-stuttgart.de/ mobil ansurft, sieht er nicht eine Webseite, die er erst aufscrollen und zoomen muss, sondern diesen oben gezeigte mobil optimierte Ansicht.

Das einbauen ist recht einfach. Wir stellen im Benutzeraccount des Kulturkuriers einen kostenfreien Javascript Code zur Verfügung.

Hierzu muss diese Zeile Javascript in den Head-Bereich Ihrer Website zwischen dem öffnenden <head> und dem schliessenden </head> eingefügt werden:
<script type=“text/javascript“ src=“http://m.kulturkurier.de/vkal_2267.js“></script>

Also beispielsweise:
<html>
<head>
<title>FITZ Zentrum für Figurentheater</title>
<script type=“text/javascript“ src=“http://m.kulturkurier.de/vkal_2267.js“></script>
</head>
<body>

</body>
</html>

Im Moment steht dieser Code nur Veranstaltern zur Verfügung, die über uns Veranstaltung eintragen. Den Code und diese Beschreibung finden Sie hier:

 

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