Das Goethe Institut hat eine durchaus interessante Social Media Kampagne zur Rettung der deutschen Sprache gestartet, bei der Einiges investiert wurde.  Zentrum der Kampagne ist ein Video, bei dem ein Bösewicht Lord Vakuum Menschen kidnapped und sie der deutschen Sprache beraubt.

Sein positiver Widersacher ist Hermann, der eigentlich nur seinen Freund wieder finden möchte, der scheinbar durch Lord Vakuum gekidnapped wurde. Über eine schöne Kellnerin in einem Wirtshaus wird Herman auf die richtige Spur gesetzt und macht sich auf den Weg, seinen Freund wieder zu finden. Kurzerhand steigt er in einen Paternoster und verwandelt sich in einen Superhelden. Er begibt sich auf dem Weg zu Lord Vakuum. Die Kellnerin wurde mittlerweile auch von ihm gekidnapped. Hermann überwältigt den Lord mit Worten der deutschen Sprache und mit Aufräumen von Klischees, die Deutschen hinterher hängen. Am Ende ist er mit der Kellnerin liiert und ihm fällt wieder ein, dass er doch nach seinem Freund suchen wollte…

Bei dem Trailer handelt es sich nicht nur um ein einfaches Video, sondern es wird zusätzlich technisch mit dem Mapping Verfahren versehen. Das bedeutet, dass Bilder oder Statusupdates vom Nutzer in das Video an voreingestellte Stellen hinein gezogen werden. Hier wird es an Stellen eingesetzt, wo Hermann Fotos zeigt, um seinen vermissten Freund zu zeigen. An dieser Stelle befindet sich dann beispielsweise das Profilbild von dem Nutzer, insofern er sich über eine Facebook-Anmeldung mit dem Video verbunden hat.

Diese virale Kampagne, die von den Webguerillas umgesetzt wurde, räumt zum Einen mit Vorurteilen gegen die deutsche Sprache im Ausland auf und macht sie attraktiver. Zum Anderen hilft sie aber auch dem Goethe Institut mit dem eigenen verstaubten Image aufzuräumen und geht damit wirklich gute technische Wege, die die Auszeichnung für Best Practice verdient haben.

Wir empfehlen: Einfach mal selber aus probieren und sich auch ein wenig Zeit auf der Webseite lassen – es gibt viel zu entdecken: >> GERMAN – The Movie

 

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In Zusammenarbeit mit Futurebiz haben wir natürlich auch ein Whitepaper für die neue Facebook Chronik vorbereitet. Sie kann hier angeschaut und natürlich auch als PDF herunter geladen werden:

Facebookchronik_Für_Fanpages

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Lange genug wurde es angekündigt, aber keiner wusste, wann das neue Layout für die Fanseiten nun endlich online geht. Ab heute kann das neue Layout aktiviert werden, wir haben das natürlich direkt erledigt und freuen uns sehr darüber. Fanpage-Admins haben aber noch bis zum 30. März Zeit, sich ihre neue Timeline in der Vorschau anzuschauen, anzupassen und auszuprobieren. Die Zeit bis dahin sollte auch verwendet werden. Aber erstmal zeigen wir einen kleinen Rundgang durch die neue Timeline:

1. Das Titelbild: So wird jede Fanpage aufgepeppt. Bei den Titelbilder ist darauf zu achten, dass dort keine werblichen Inhalte vorhanden sind, sondern einfach normale Bilder, wie zum Beispiel vom Konzertsaal:

2. Das Profilbild: Dieses befindet sich leicht versetzt auf dem Profilbanner. Mit den beiden Bilder kann schön gespielt werden. Da kann man sich schon einiges einfallen lassen:

3. Navigation: Die Navigation, die vorher auf der linken Seite unter dem Profilbild war, befindet sich nun direkt unter dem Profilbanner. Besonders interessant ist der Reiter Places, insofern es einen angegebenen Ort gibt. Dieser kann angeklickt werden und man kann sehen, wieviele Personen bei mir eingecheckt haben.

4. Verbergen / Hervorheben / Fixieren: Besondere Beiträge, die wichtig oder sehr informativ sind können hervorgehoben. Im anderen können Beiträge auch verborgen werden. Eine neue Funktion ist das Fixieren. Dabei können Beiträge ganz nach oben gesetzt werden, auch wenn im Nachhinein neue Beiträge geposted werden. Die Fixierung kann auch wieder zurück genommen werden.

  (Hervorgehoben)

 (Fixiert)

5. Der Administrationsbereich: Dieser befindet sich nun gut übersichtlich direkt über der Wall:

6. Nachrichten: Die Fans können die Fanpage nun direkt via Nachricht kontaktieren:

 

Was ist jetzt nun zu tun?

  • sich ein schönes Titelbanner passend zum Profilbild suchen
  • Profilbild anpassen –> das ist jetzt quatratisch
  • die Timeline durchschauen, ob unpassende Beiträge dabei sind
  • eine schöne Idee ist auch innerhalb der Timeline die Geschichte des eigenen Unternehmens abzubilden
  • Achtung: mit dem neuen Layout verschwinden auch die Landing Tabs

Was haltet ihr vom neuen Layout?

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In den letzten Jahren hat sich bei Facebook einiges getan. Es gab Updates, neue Profile, jetzt die Timeline für Personen und diese bald auch für Fanpages. Diese Timlines stellen den zeitlichen Verlauf mit verschiedensten Ereignissen einer Geschichte einer Person dar. Von der Geburt bis zum aktuellen Ereignis können alle davon eingetragen werden. Eine Agentur, Ph Creative, hat sich nicht der Geschichte von Facebook bis jetzt angenommen, sondern dessen Zukunft. Diese wird innerhalb einer Timeline dargestellt.

Wir werden sehen, wie sich das Netzwerk weiter entwickelt. Aber eines ist sicher: Anhand der noch immer wachsenden Nutzerzahlen und die starke Integration des Netzwerks in den Alltag ist klar, dass Facebook noch eine ganze Weile unter uns bleiben wird:

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Die ganze Welt spricht von Pinterest. Doch was ist das überhaupt und muss man sich damit beschäftigen? Als kleine Vorbereitung für den kommenden Treffpunkt Kulturmanagement zum Thema ‚Pinterest: ein Netzwerk auch für den Museumsbereich?‚ am 15.2.12 9:00 wollen wir uns kurz damit beschäftigen.

Pinterest ist eine digitale Pinnwand, so, wie man sie aus der analogen Welt kennt. An diese geliebte Kork-Pinnwand pinnen wir generell Dinge an die wir uns erinnern wollen, witzige Sprüche, Fotos und kleine Bildchen. Heutzutage ist man meist den ganzen Tag im Web unterwegs und sieht überall schöne oder interessante Bilder, an die man sich erinnern möchte. Die können mit dem sog. ‚pin it-Button‘ von Pinterest einfach an die eigene digitale Pinnwand, dem Pinboard, gesteckt werden.

Man findet oft Bilder zu verschiedenen Themen. Dazu können verschiedene Pinboards eingerichtet werden, wo die verschiedenen Pins sortiert und organisiert werden können. Ist einmal eine Pinnwand eingerichtet, kann diese natürlich mit den Freunden auf Facebook oder Twitter geteilt werden.

Wie funktioniert nun die Anmeldung. Dazu muss man erstmal eine Einladung erhalten. Eine Einladung kann jeder verschicken, der schon einen Account bei Pinterest hat. Man kann sich dann ganz einfach via Twitter oder Facebook anmelden. Damit hat Pinterest schon die wichtigsten Grundinfos, auf es zurückgreifen kann. Eine Anmeldung via Email und normalem Passwort ist auch möglich. Bei der Anmeldung wird man nach Gebieten gefragt, die einen besonders interessieren, wie Mode, Musik oder Kunst. Dort können die verschiedensten Optionen ausgewählt werden und Pinterest schlägt dem User dann Pinboards von anderen Usern vor, die einen interessieren könnten.

In den letzten Wochen gab es einige Diskussionsbeiträge zum Thema Urheberrecht und was passiert, wenn Fotos aus dem Web auf dem eigenen Pinboard gepinnt werden. Zu diesem Thema hat Thomas Schwenke der Rechtsanwälte Schwenke & Dramburg einen Beitrag verfasst >>
Kurz zusammen gefasst: Wenn man ganz sicher sein will, sollten nur Bilder gepinnt werden, bei denen man sicher sein kann, dass damit keine Urheberrechte verletzt werden. Der Hintergrund ist der, dass die Bilder kopiert werden und nicht nur der Link auf der Seite hinterlegt wird. Aber das wird sicher auch ein Thema beim Treffpunkt Kulturmanagement am Mittwoch sein.

Ein spannender Artikel zum Thema Pinterest und Museum von Jenni Fuchs gibt es hier: >>

und einen weiterführenden Link zum rasanten Wachstum von Pinterest gibt es hier >>

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Durch den mit QR-Codes gespickten Flyer für das Festival MaerzMusik 2012 in Berlin ist uns die Webpräsenz der Berliner Festspiele aufgefallen:

Die QR-Codes auf dem Flyer führen direkt zu der jeweiligen mobilen Seite der Veranstaltung, auf der dann die Infos dazu abgerufen werden können und eine Google Map sowie ein Ticketlink bereitsteht. Die User können dann diese Veranstaltung direkt auf Facebook oder Twitter teilen. Nun würde nur noch fehlen, dass die Events direkt abgespeichert und in den eigenen Kalender übertragen werden können. Aber das ist nun wirklich die Kür.

          

Der Erste Screenshot zeit die mobile Seite einer Veranstaltung und der zweite die Seite zur Ticketbestellung. Sehr schön wäre es, wenn auch diese Seite für mobile Geräte optimiert wäre.

Weiter nachgeforscht sind uns noch weitere sehr spannende Tools aufgefallen, die für die digitale Bewerbung des MaerzMusik 2012 genutzt wurden. Darunter ist das publishing-Tool issuu:

Dieses kostenfreie Tool ermöglicht einem Dokumente in eine online Mediathek zu laden, die dann gesammelt oder in den einzelnen Publikationen veröffentlicht und eingebunden werden kann. Dazu stehen embed Codes bereit oder die Links zum weiterversenden via Mail oder zum Posten in den verschiedensten Netzwerken.

Eine eigene Facebook-Präsenz des MaerzMusik 2012 gibt es derzeit nicht, die Kommunikation läuft über die Fanpage der Berliner Festspiele, was auch sinnvoll ist, da so die bestehende Reichweite sinnvoll genutzt werden kann. Auch die Facebook-Redaktion der Berliner Festspiele hat ein großes Lob verdient. So werden hier in einer wirklich sehr netten und unkomplizierten Sprache Inhalte und Background-Infos zu den abgehaltenen Veranstaltungen geliefert. Darunter sind Fotos vom Veranstaltungsaufbau oder auch kurze Fragen an die Fangemeinde. Neben dem sehr guten Community Managment wird auf der Seite ein YouTube-Tab eingesetzt, dass die Videos vom Channel der Berliner Festspiele wiedergibt. Dieses integrierte Tab wird über den Service von Involver ermöglicht. Des Weiteren gibt es ein Tab mit einem eingebundenen Blog, der über Networked Blogs by ninua bereitgestellt und realisiert wird.

Neben der Facebook-Präsenz gibt es einen Twitter-Account, auf dem zum einen die Posts, die auch auf Facebook laufen getwittert werden plus noch weitere Infos, die für den Follower interessant sein können.

Resümee: Wirklich eine runde Sache, die einigen Veranstaltern gerade in dieser Kultursparte um einiges voraus ist…

 

Alle Links im Überblick:

> MaerzMusik 2012

> issuu

> involver

> networkedblogs

> Berliner Festspiele: Web, Facebook, Twitter und YouTube

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Das NRW-Forum in Düsseldorf hat zur Werbekampagne zu dessen neuen Ausstellung ‚State oft he Art Photography’ ein Foto-Gewinnspiel ausgerufen. Dieses Gewinnspiel verbindet fassbare Realität mit der Nutzung von  Facebook. Gestern am 5.2. wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Der Ablauf des Gewinnspiels war folgendermaßen: Im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart hingen ab dem 31.1. Großflächenplakate zur aktuellen Ausstellung ‚State oft he Art Photography’ und zum ersten ‚Duesseldorf Photo-Weekend’. Dabei wurden also 30 verschiedenen Plakate im ganzen Großraum Düsseldorf aufgehängt.

Die Teilnehmer dieses Gewinnspieles waren dazu aufgerufen, diese Plakate zu fotografieren und in eine selber zusammengestellte Facebook-Gruppe zu laden. Diese mussten von dem Teilnehmer zuerst selbst erstellt und Freunde, die sich auch an dem Gewinnspiel fotografisch beteiligen wollen, eingeladen werden. Damit der Erfolg der Gruppen bewertet werden konnte, musste zu den Gruppen das Profil des NRW-Forum eingeladen werden.

Die Aktion ging bis zum 5. Februar. Bis dahin konnten Fotos in die Gruppen geladen werden. Am 5. Februar wurden dann die Gruppen von einer NRW-Forum-Jury besucht und bewertet. Das heißt, die Gruppe, welche die meisten selbstfotografierten Motive aufweisen konnte, hatte gewonnen:

Das NRW-Forum schafft mit dieser ausgeklügelten Aktion zwar ohne eine großen technischen und finanziellen Aufwand die Kampagne für die neue Ausstellung und das Event Duesseldorf Photo-Weekend auf Facebook zu verlängern, ohne dabei um Fans zu haschen. Jedoch wurden dabei einige grundlegende Facebook-Richtlinien ein wenig außer Acht gelassen:

  • Teilnehmer eines Gewinnspieles dürfen nicht dazu aufgefordert werden eine Facebook-Gruppe zu eröffnen, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Alle Facebook-Nutzer müssen die Möglichkeit haben teilzunehmen ohne etwas ‚tun zu müssen‘.
  • Das NRW-Forum unterhält momentan parallel zur Fanpage noch ein Privat-Profil auf Facebook. Dieses musste von dem Teilnehmer der Gruppe hinzugefügt werden, damit das NRW-Forum die Einreichungen bewerten kann. Man kann zwar nur Personen zu Gruppen hinzufügen, doch leider entspricht das in diesem Gewinnspiel-Kontext nicht den Facebook-Richtlinien. Es dürfen einerseits keine  ‚öffentlichen Privat-Profile’ geführt werden und andererseits ‚muss‘ der Teilnehmer wieder aktiv etwas tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen.
  • Die Gewinner dürfen nicht mit vollem Namen aus datenschutzrechtlichen Gründen auf der Wall bekannt gegeben werden.Das NRW-Forum geht aber nach der Bekanntgabe den Bogen, dass ein Interview mit den Gewinnern geführt wird. Das ist eine spannende Gratwanderung:

Alles in Allem ist dies aber eine sehr schöne Aktion, die nur ein wenig Schliff in der Einhaltung der Facebook-Richtlinien bedarf.

Weitere Infos zu Gewinnspielen auf Facebook finden Sie hier:

 

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Wenn eine Facebook-Seite vorhanden ist können auch Anzeigen auf Facebook geschaltet werden, damit auch mehr Personen von der Seite erfahren. Anzeigen können auch auf externe Webseiten, Applikationen oder auf Facebook angelegte Veranstaltungen ersrellt werden. Das muss nicht unbedingt teuer sein.

Der Vorteil bei den Anzeigen auf Facebook ist, dass es sehr geringe Streuverluste gibt. So können die Anzeigen so eingestellt werden, dass nur die definierte Zielgruppe die Anzeige sieht. Dazu gibt es viele Möglichkeiten Einstellungen vorzunehmen in Bezug auf demografische Angaben (Alter, Geschlecht, angegebener Wohnort). Man kann aber auch danach auswählen, welche Seiten der Zielgruppe bereits gefallen oder welche Interessen sie haben. Das ist sehr sinnvoll, da dann genau die Personen erreicht werden, die sich für Ihr Thema interessieren. Sie sind bespielsweise ein Theater in Berlin, so werden Sie auch Seiten und Interessen auswählen, die in Bezug zu Schauspielhäusern, die in Berlin und Umgebung sind, stehen.

Wenn das Anzeigenprofil erstellt ist, muss man auswählen, wie man die Anzeige berechnen will. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Cost Per Million CPM: Dabei wird die Anzahl der Einblendungen der Anzeige berechnet, egal, ob die Anzeige letztendlich angeklickt wurde oder nicht.
  • Cost per Click CPC: Dabei werden die Klicks auf die Anzeige berechnet, die die Nutzer geleistet haben.

Da geschaltete Anzeigen immer im Blick behalten werden sollten und auch immer in Echtzeit angepasst werden können, ist es zum Einstieg sinnvoll, mit der CPC-Methode zu beginnen. Dabei kann geschaut werden, ob die Anzeige überhaupt interessant genug ist, dass sie angeklickt wird. Wenn die Anzeige dann im Text und im Bild optimiert ist und gute Klickzahlen aufweist, sollte auf die CPM-Methode umgeschwenkt werden, damit Geld  gespart werden kann.

Es gibt 2 Arten von Anzeigen, die angelegt werden können:

  • Standard Ads: Das sind die Standard Anzeigen, die aus einer Überschrift, einem Bild, einem Text und einer URL bestehen. Die URL kann auf einen Facebook-interne Seite aber auch auf externe Webseiten verweisen. Diese Anzeigen verfügen immer über einen ‚Gefällt-Mir-Button‘.

  • Sponsored Storys: Das sind Anzeigen, die als eine Mischung aus News und Werbung verstanden werden können. Hierbei werden jemanden Likes von Fanpages angezeigt, die seine Freunde gemacht haben. Hier wird also der Einfluss von den eigenen Kontakten genutzt. Es gibt unterschiedliche Arten von Sponsored Storys. Da können wir auf die Facebook Hilfe verweisen. Laut Sudien werden Spnsored Storys zu 46% mehr als Standard Ads angeklickt. In Zukunft sollen die Sponsored Storys nicht nur am rechten Bildrand durchlaufen, sondern auch in der neuen Timeline. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Was ist nun noch zu beachten? Bei dem Start einer Werbe-Kampagne auf Facebook sollten auf jeden Fall die eigenen Ziele geklärt werden. Zudem ist darauf zu achten, in welcher Tonalität zu der Zielgruppe über die Anzeigen gesprochen wird. So klicken User eher auf Anzeigen, die ein ansprechendes und auffallendes Bild haben mit einer klaren emotionalen Botschaft im Text. So könnte ein  Theater schreiben: Liebst du auch wundervolle Abende im Theater? Wir informieren dich über aktuelle Aufführungen in unserem Haus. Damit fühlt sich der Nutzer emotional angesprochen.

Außerdem sollten für eine Kampagne nicht mehr als 3 oder 4 Anzeigen parallel laufen, da alle Anzeigen überwacht und ggf.auch bearbeitet und angepasst werden müssen. Für mehr Anzeigen wäre also der Aufwand definitiv zu groß.

Weitere Infos zu diesem Thema gibt es hier:

Ein Whitepaper, dass wir Ihnen empfehlen können, können Sie hier downloaden:

Anzeigen können hier erstellt werden:

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Seit einiger Zeit gibt es bei Facebook die neuen Statistiken und es wird ersichtlich, dass einige Zahlen dazu gekommen sind und sich andere verändert haben. Nun ist aber die Frage, welche Zahlen wirklich wichtig sind und was die neu hinzugekommenen Zahlen eigentlich bedeuten. Vorweg gesagt: Sie können die Daten alle über einen gewünschten Zeitraum ausgeben lassen, wenn Sie bspw. ein gezielter Kampagnenzeitraum besonders interessiert. Diese Daten können Sie auch zur Vergleichbarkeit und zur Auswertung exportieren. Hier also eine kleine Zusammenfassung der neuen Statistiken:

1. Unter Gefällt-Mir-Angaben:

  • Personen, denen deine Seite gefällt: Hier sieht man am besten, wer in welchem Alter Ihre Seite geliked hat. Hier sehen Sie auch, wen Sie konkret ansprechen. Davon kann der Contentplan abgeleitet werden oder in welcher Sprache noch gepostet werden kann. Aber hier sehen Sie vor allem, ob Sie die Fans angesprochen haben, die Sie haben wollten.
  • Wo deine Gefällt-Mir-Angaben herkommen: Hier sieht man, wo die Fans die Seite geliked haben. Das kann auf der Fanpage direkt passiert sein, aber auch auf Ihrem Blog, wo Sie möglicherweise einen Like-Button eingefügt haben. Das gibt Ihnen Auskunft, wo sich Ihre Fans aufhalten und Ihre Fanpage bemerken.

2. Reichweite:

Bei der Reichweite geht es darum zu ermitteln, wer die Beiträge nun wirklich gesehen hat. Das können die Fans sein aber auch diejenigen, die noch keine Fans der Seite sind, den Beitrag aber sehen, da ein Freund, der schon Fan ist, den Beitrag geliked, kommentiert oder geteilt hat.

  • Geschlecht und Alter: Diese Personen, die den Beitrag gesehen haben, können wieder in Geschlecht und Alter ausgelesen werden. Dabei gibt es aber Einschränkungen, da nicht alle User ihr Geschlecht oder Alter angbeben. Das gilt auch für den Punkt unter 1.
  • Wie du die Nutzer erreicht hast: Das ist wieder in Reichweite und einmalige Nutzer nach Häufigkeit unterteilt. ‚Reichweite‘ bedeutet dabei in dieser Visualisierung, wieviele Leute Beiträge von der Seite gesehen haben. Dabei gibt es noch Unterteilungen in ‚organisch‘, ‚bezahlt‘ und ‚viral‘. ‚Organisch‘ bedeutet, dass die Beiträge von Personen gesehen wurden, die nicht über Anzeigen auf die Seite aufmerksam geworden sind, was natürlich bei der ‚bezahlten‘ Variante der Fall ist. ‚Viral‘ ist die Anzahl der Leute, die den Beitrag bei einem Freund gesehen haben und die noch kein Fan von der Seite. Sie sehen den Beitrag, weil der Freund den Beitrag geteilt, geliked oder kommentiert hat.
  • Einmalige Nutzer nach Häufigkeit: Dieses Diagramm zeigt, wie viele Personen Inhalte über Ihre Fanpage gesehen haben. Das wird nach der Anzhal der Aufrufe des Inhalts pro Person in dem ausgewählten Zeitraum aufgeschlüsselt.
  • Seitenaufrufe: In diesem Diagramm wird ersichtlich, wann welcher Beitrag von wie vielen Personen aufgerufen wurde. Dies kann auch nach Einzelpersonen aufgeschlüsselt werden.
  • Reiteraufrufe insgesamt: Hier sieht man, welche Reiter in der Navigation wie oft angeklickt werden. Generell ist es so, dass die Pinnwand am meisten angeklickt wird, da hier die meisten Infos bereit stehen. Die Klicks sind aber auch davon abhängig, welches Tab als Landing Tab eingestellt ist. Hier wird aber der aktive Klick auf einen Reiter gemessen.
  • Externe Verweise: Hierunter zählen die Personen, die nicht über Facebook auf die Seite gekommen sind, also über externe Verweise, wie einem Link auf Ihrer Homepage.

3. NEU Personen, die darüber sprechen:

  • Wer über deine Seite spricht: Möglicherweise sind diese Statistiken nicht bei allen zu sehen, da eine ‚Mindestkommunikation‘ festgelegt wurde. Diese sind nur sichtbar, wenn sich mehr als 30 Personen in den 7 Tagen vor dem letzten Tag Ihrer ausgewählten Zeitspanne über diese Seite unterhalten haben. Aber wenn man das erreicht hat, dann sieht man, welche Personen (Männer/Frauen in welchem Alter) sich über die Seite unterhalten, also aktiv mit der Seite kommunizieren in Form von Likes, Kommentaren oder Shares. Das ist ganz interessant zu beobachten und man kann feststellen, wer sich aktiv mit der Fanpage beschäftigt, ob diese Personen mit Ihrer Zielgruppe oder Ihren Fans übereinstimmt. Umso höher dieser Wert, umso besser. Es geht nicht nur um die Fananzahl, sondern vor allem darum, ob kommuniziert wird. Das versucht diese Zahl, die auch auf der Fanpage angezeigt wird, zu ermitteln und schafft somit eine Vergelichbarkeit mit anderen Fanpages.
  • Wie Personen über deine Seite sprechen: Hier wird das ganze noch einmal aufgeschlüsselt in einem Diagramm ersichtlich. Parallel wird gezeigt, wieviele Personen den Beitrag bei Freunden gesehen haben. Also wird hier wieder der virale Faktor gemessen.
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Für alle, die es nicht mitbekommen haben sollten. Am 3.1.12 erreichten das Schlosspark Theater Berlin erstmals negative Emails zum neuen Stück ‚Ich bin nicht Rappaport‘. Dabei werden 2 Personen auf dem Plakat gezeigt. Zwei weiße Schauspieler, wobei einer davon schwarz geschminkt worden ist. Daraufhin hat sich ein Shitstorm entwickelt, der dem Theater eine rassistische Haltung unterstellt, da kein schwarzer Schauspieler für die Rolle ausgesucht wurde.

Die Diskussionen sind vor allem auf der Fanpage des Schlosspark Theaters öffentlich einsehbar. Was dabei auffällt ist nicht nur die ausführliche Diskussion unter den Fans, sondern auch, dass das Schlosspark Theater kaum eine eigene Stellung auf Facebook bezieht, sondern dies ’nur‘ in Pressemitteilungen und Interviews tut, die aber auch innerhalb von Posts auf der Fanpage am Montag und Dienstag veröffentlicht wurden. Dies ist aber auch eine spannende Strategie. So posted das Schlosspark Theater nur Beiträge, in denen über das Stück und die rassistischen Vorwürfe berichtet wird und greift dabei selber kaum ein und nimmt nur 2 mal dazu Stellung. Einmal Dieter Hallervorden persönlich und ein weiteres Mal durch die Theaterleitung Evangelia Epanomeritaki.

Nun bleibt die Frage offen, was soll eine Kultureinrichtung tun, wenn eine solche Diskussion auf der eigenen Fanpage entsteht und die eigene Inszenierung in diesem Maße angreift?

Wenn bekannt ist, dass es sich bei dem beworbenen Kulturprodukt um ein Produkt handelt, dass viel kontroverses Potenzial beinhaltet, ist es sinnvoll entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Dazu gehört der Einsatz von Ressourcen, die die Diskussion im Auge behalten und bei schwierigen Kommentaren antworten und gegensteuern zu können. Natürlich ist die kritische Diskussion gerade im Kulturbereich durchaus begrüßenswert, auch negative PR ist PR und schafft Öffentlichkeitswirkung. Empfehlenswert sind auch Landing Tabs, auf denen die Stellungsnahme zu dem Kulturpodukt aufgezeigt wird. In Posts verschwinden diese immer recht schnell im Newsfeed.

Was denken Sie: Hätte das Schlosstheater direkt in die Diskussion einsteigen sollen oder war die Zurückhaltung sinnvoll entsprechend der künstlerischen und geistigen Freiheit der Kulturschaffenden und Rezipienten?

Thema Krisenmanagement: ein weiterführender Link zum Shitstorm bei der Ing-DiBa >>

 

 

 

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