Mit Sicherheit haben es einige bereits mitbekommen, seit einigen Tagen ist eine sehr kontroverse Kampagne in den USA zu Diskussion. Inhalt der Kampagne ist es, dass Obdachlose mit einem Wlan-HotSpot versehen werden, um den Teilnehmern einer Technik-Konferenz in Texas optimalen Wlan-Zugriff zu bieten – eine Kampagne mit einem wohltätigen Zweck.

Die Obdachlosen werden mit einem 4GB starken Rooter ausgestattet und Personen, die Wlan benötigen können sich darin gegen einen Spende einloggen. Die Diskussion entsand vor allem daraus, dass die Formulierung, die auf den Tshirts der Obdachlosen steht, diskriminierend aufgefasst werden kann: ‚Ich bin ein HotSpot‘. Die Obdachlosen werden scheinbar durch diese Formulierung ‚entmenschlicht‘ und lediglich als das Produkt HotSpot angesehen. Dabei gehen jedoch die Meinungen auseinander. Zum Einen bekommen die Obdachlosen die Möglichkeit ein wirklich benötigtes Gut anzubieten, anstatt einer Straßenzeitung, und zum Anderen gewinnen die Obdachlosen an Sichtbarkeit und Kommunikation. Genau das sagt auch ein Teilnehmer dieser Aktion: „Wir spüren den Erfolg“, sagte ein Teilnehmer, der seit dem Hurrikan Katrina in einer Odachlosenunterkunft in Austin lebt. „Jetzt hört jeder weltweit von dem ‚Homeless Hotspot‘-Programm. Wir haben den Menschen gezeigt, dass Obdachlose Teil ihrer Gesellschaft sind.“ (Netzwelt, 14.3.12)

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