Die ganze Welt spricht von Pinterest. Doch was ist das überhaupt und muss man sich damit beschäftigen? Als kleine Vorbereitung für den kommenden Treffpunkt Kulturmanagement zum Thema ‚Pinterest: ein Netzwerk auch für den Museumsbereich?‚ am 15.2.12 9:00 wollen wir uns kurz damit beschäftigen.

Pinterest ist eine digitale Pinnwand, so, wie man sie aus der analogen Welt kennt. An diese geliebte Kork-Pinnwand pinnen wir generell Dinge an die wir uns erinnern wollen, witzige Sprüche, Fotos und kleine Bildchen. Heutzutage ist man meist den ganzen Tag im Web unterwegs und sieht überall schöne oder interessante Bilder, an die man sich erinnern möchte. Die können mit dem sog. ‚pin it-Button‘ von Pinterest einfach an die eigene digitale Pinnwand, dem Pinboard, gesteckt werden.

Man findet oft Bilder zu verschiedenen Themen. Dazu können verschiedene Pinboards eingerichtet werden, wo die verschiedenen Pins sortiert und organisiert werden können. Ist einmal eine Pinnwand eingerichtet, kann diese natürlich mit den Freunden auf Facebook oder Twitter geteilt werden.

Wie funktioniert nun die Anmeldung. Dazu muss man erstmal eine Einladung erhalten. Eine Einladung kann jeder verschicken, der schon einen Account bei Pinterest hat. Man kann sich dann ganz einfach via Twitter oder Facebook anmelden. Damit hat Pinterest schon die wichtigsten Grundinfos, auf es zurückgreifen kann. Eine Anmeldung via Email und normalem Passwort ist auch möglich. Bei der Anmeldung wird man nach Gebieten gefragt, die einen besonders interessieren, wie Mode, Musik oder Kunst. Dort können die verschiedensten Optionen ausgewählt werden und Pinterest schlägt dem User dann Pinboards von anderen Usern vor, die einen interessieren könnten.

In den letzten Wochen gab es einige Diskussionsbeiträge zum Thema Urheberrecht und was passiert, wenn Fotos aus dem Web auf dem eigenen Pinboard gepinnt werden. Zu diesem Thema hat Thomas Schwenke der Rechtsanwälte Schwenke & Dramburg einen Beitrag verfasst >>
Kurz zusammen gefasst: Wenn man ganz sicher sein will, sollten nur Bilder gepinnt werden, bei denen man sicher sein kann, dass damit keine Urheberrechte verletzt werden. Der Hintergrund ist der, dass die Bilder kopiert werden und nicht nur der Link auf der Seite hinterlegt wird. Aber das wird sicher auch ein Thema beim Treffpunkt Kulturmanagement am Mittwoch sein.

Ein spannender Artikel zum Thema Pinterest und Museum von Jenni Fuchs gibt es hier: >>

und einen weiterführenden Link zum rasanten Wachstum von Pinterest gibt es hier >>

Kommentare

comments

Powered by Facebook Comments

, ,
Trackback

no comment untill now

Add your comment now

You must be logged in to post a comment.