Wenn eine Facebook-Seite vorhanden ist können auch Anzeigen auf Facebook geschaltet werden, damit auch mehr Personen von der Seite erfahren. Anzeigen können auch auf externe Webseiten, Applikationen oder auf Facebook angelegte Veranstaltungen ersrellt werden. Das muss nicht unbedingt teuer sein.

Der Vorteil bei den Anzeigen auf Facebook ist, dass es sehr geringe Streuverluste gibt. So können die Anzeigen so eingestellt werden, dass nur die definierte Zielgruppe die Anzeige sieht. Dazu gibt es viele Möglichkeiten Einstellungen vorzunehmen in Bezug auf demografische Angaben (Alter, Geschlecht, angegebener Wohnort). Man kann aber auch danach auswählen, welche Seiten der Zielgruppe bereits gefallen oder welche Interessen sie haben. Das ist sehr sinnvoll, da dann genau die Personen erreicht werden, die sich für Ihr Thema interessieren. Sie sind bespielsweise ein Theater in Berlin, so werden Sie auch Seiten und Interessen auswählen, die in Bezug zu Schauspielhäusern, die in Berlin und Umgebung sind, stehen.

Wenn das Anzeigenprofil erstellt ist, muss man auswählen, wie man die Anzeige berechnen will. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Cost Per Million CPM: Dabei wird die Anzahl der Einblendungen der Anzeige berechnet, egal, ob die Anzeige letztendlich angeklickt wurde oder nicht.
  • Cost per Click CPC: Dabei werden die Klicks auf die Anzeige berechnet, die die Nutzer geleistet haben.

Da geschaltete Anzeigen immer im Blick behalten werden sollten und auch immer in Echtzeit angepasst werden können, ist es zum Einstieg sinnvoll, mit der CPC-Methode zu beginnen. Dabei kann geschaut werden, ob die Anzeige überhaupt interessant genug ist, dass sie angeklickt wird. Wenn die Anzeige dann im Text und im Bild optimiert ist und gute Klickzahlen aufweist, sollte auf die CPM-Methode umgeschwenkt werden, damit Geld  gespart werden kann.

Es gibt 2 Arten von Anzeigen, die angelegt werden können:

  • Standard Ads: Das sind die Standard Anzeigen, die aus einer Überschrift, einem Bild, einem Text und einer URL bestehen. Die URL kann auf einen Facebook-interne Seite aber auch auf externe Webseiten verweisen. Diese Anzeigen verfügen immer über einen ‚Gefällt-Mir-Button‘.

  • Sponsored Storys: Das sind Anzeigen, die als eine Mischung aus News und Werbung verstanden werden können. Hierbei werden jemanden Likes von Fanpages angezeigt, die seine Freunde gemacht haben. Hier wird also der Einfluss von den eigenen Kontakten genutzt. Es gibt unterschiedliche Arten von Sponsored Storys. Da können wir auf die Facebook Hilfe verweisen. Laut Sudien werden Spnsored Storys zu 46% mehr als Standard Ads angeklickt. In Zukunft sollen die Sponsored Storys nicht nur am rechten Bildrand durchlaufen, sondern auch in der neuen Timeline. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Was ist nun noch zu beachten? Bei dem Start einer Werbe-Kampagne auf Facebook sollten auf jeden Fall die eigenen Ziele geklärt werden. Zudem ist darauf zu achten, in welcher Tonalität zu der Zielgruppe über die Anzeigen gesprochen wird. So klicken User eher auf Anzeigen, die ein ansprechendes und auffallendes Bild haben mit einer klaren emotionalen Botschaft im Text. So könnte ein  Theater schreiben: Liebst du auch wundervolle Abende im Theater? Wir informieren dich über aktuelle Aufführungen in unserem Haus. Damit fühlt sich der Nutzer emotional angesprochen.

Außerdem sollten für eine Kampagne nicht mehr als 3 oder 4 Anzeigen parallel laufen, da alle Anzeigen überwacht und ggf.auch bearbeitet und angepasst werden müssen. Für mehr Anzeigen wäre also der Aufwand definitiv zu groß.

Weitere Infos zu diesem Thema gibt es hier:

Ein Whitepaper, dass wir Ihnen empfehlen können, können Sie hier downloaden:

Anzeigen können hier erstellt werden:

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