Seit heute gibt es ein Handbuch zum Thema Crowdfunding. Wer sich fragt, was Crowdfunding eigentlich ist, den können wir auf unseren Artikel ‘Crowdfunding mit Startnext‘ verweisen. Auf deren Initiative ist auch das Handbuch entstanden.
Inhaltlich befasst sich das 28-Seitige Exemplar mit Crowdfunding, Crowdinvestment und Co-Finanzierungsansätzen sowie Crowdfunding in der Unternehmenskommunikation.
Den genauen Inhalt haben wir Ihnen hier aufgeführt:
Crowdfunding in der Praxis
Entwicklung von Crowdfunding (Tino Kressner)
Wie funktioniert Crowdfunding (Hagen Lindner, Anna Theil, Denis Bartelt)
Erfolgsfaktoren von Crowdfunding-Projekten (Alexandra Harzer)
Crowdfunding für Startups: Unternehmensfinanzierung 2.0 (Jens-Uwe Sauer)
Impulse
Co-Finanzierungsmodelle zwischen privater und öffentlicher Förderung (Anna Theil)
Mit Crowdfunding zum Kulturengagement 2.0 für Unternehmen (Anja Barth)
Crowdfunding als Instrument in der Unternehmenskommunikation (Denis Bartelt)
Ausblick
Crowdfunding – Projektfinanzierung in der digitalen Gesellschaft (Anna Theil, Denis Bartelt)
Startnext wird diese Publikation immer wieder aktualisieren, damit die Leser immer auf den neuesten Stand sind. Die Broschüre ist dann in Kürze unter: www.cofunding.de/Publikationen bestellbar.
Weitere Infos finden Sie hier auf dem Blog von Startnext >>
Über den Restkartenservice (ZEIT Kartenservice) können Sie Termine, die nicht ausverkauft sind, speziell markieren. Diese werden dann kostenfrei auf http://www.kulturkurier.de/rabatte.php ausgespielt. Sie können sie auch auf Ihrer Webseite anzeigen lassen.
Eintragen
Sie können für eine Woche im voraus eingeben, für welche Veranstaltungen es bei Ihnen noch Karten gibt. Hierzu aktivieren Sie lediglich das Kästchen neben dem Termin. Wenn es keine Karten mehr gibt, sollten Sie den Eintrag deaktivieren. Zur Reihenfolge: Es können nur solche Veranstaltungen in den Restkartenservice (ZEIT Kartenservice) eingestellt werden, die Sie vorher angelegt haben. Deshalb bitte erst die Veranstaltungen anlegen und dann den Restkartenservice (ZEIT Kartenservice) aufrufen.
Konfigurieren
Sie können die Termine, die im Restkartenservice (ZEIT Kartenservice) angezeigt werden, auch auf Ihre eigener Webseite platzieren. Hierzu setzt Ihr Webmaster lediglich einen Link, etwa auf den Begriff „Karten für Kurzentschlossene“ oder „Restkarten“. Daraufhin öffnet sich ein Pop-Up Fenster, das Sie in diesem Bereich kongurieren. Im Bereich Fenster bestimmen Sie die Farbe des Textes, die Farbe der im Fenster dar- gestellten Links („mehr lesen“), die Farbe des Hintergrundes und die Schriftart und -grö0e. Sie können diese Parameter an die Einstellungen Ihrer Webseite anpassen. Zusätzlich können Sie auswählen, bis zu wie vielen Tagen im Voraus eine Veranstaltung im Fenster angezeigt wird (min. 1 Tag, max. 7 Tage). In den Feldern Einleitungstext und Schlußtext schreiben Sie Erläuterungen, die im Kopf bzw. im Fuß des Fensters angezeigt werden. Im Feld „Link zum Einbinden in Ihre Website“ nden Sie den Code- Abschnitt, den Ihr Webmaster für die Verlinkung auf Ihrer Webseite einfügen muss. Sie können das Fenster zur Ansicht aufrufen, indem Sie links unten auf Seite anzei- gen klicken. Bestätigen Sie evtl. Änderungen aber zuvor stets mit Speichern.
Es ist mal wieder Zeit für Best Practice Beispiele. Diesmal wollen wir uns mit Radiostationen beschäftigen, die auf Facebook präsent sind. Die meisten haben unheimlich viele Fans, von denen Kultureinrichtungen nur träumen können. Zudem interagieren die Fans auch mit den Radiosendern und wünschen den Moderatoren einen Guten Morgen. Woran mag das liegen?
Einige Vermutungen:
Radiosender haben treue Hörer. Diese halten sich nun auch auf Facebook auf und wollen sich mit ihrem Lieblingssender verbinden.
Radiosender haben immer die neueste Nachrichten, die ihre Fans interessieren.
Radiosender sind meist regional vertreten und können auch regionale Themen nutzen, um ihre Fans zu begeistern.
Radiosender haben einfach täglich redaktionell aufgearbeiteten Content vorliegen.
Die meisten regionalen Radiostationen spielen den ähnlichen Musikmix, der sich oft nur geringfügig abgrenzt. Deshalb müssen sie sich auch untereinander abgrenzen, was sie über die individuellen Persönlichkeiten ihrer Moderatoren tun. In diesem Punkt scheint der Ansatz hier zu liegen: In der persönlichen Redaktion, die den Radiosender als ein Freund vom Fan darstellen lässt.
Antenne Bayern hat im Moment gute 113.000 Fans – eine beträchtliche Menge. Ein interessanter Ansatz im Community Management wird auch von Radio Fritz durchgeführt. Mit mittlerweile guten 56.000 Fans stellen sie innerhalb ihres Community Managements Fragen an ihre Fans, die beispielsweise im Abendprogramm diskutiert werden. Ein witziges Beispiel finden Sie hier:
Was können sich nun Kultureinrichtungen davon mitnehmen?:
Interaktion mit dem Fan
Kommunikation von Persönlichkeiten
Aufforderung an die Fans am Programm teilzuhaben
Diese Ansätze für die Kommunikation finden wir sehr interessant und auch adaptierbar für Kulturbetriebe. Was denken Sie, kennen Sie interessante Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum?
Vor ein paar Wochen haben wir bereits davon berichtet nun wollen wir sie Ihnen gerne noch einmal vorstellen: unsere Newsletter-App für Ihre Fanpage auf Facebook. Sie versenden bereits Ihren Newsletter über uns und haben auch auf Ihrer Homepage das Opt-In-Feld integriert? Umso besser. Damit Sie noch weitere Zielgruppen mit Ihrem Newsletter ansprechen können, haben wir die kostenfreie Facebook-Applikation entwickelt. Dabei haben Ihre Fans und Noch-Nicht-Fans die Möglichkeit, sich auch über Ihre Fanpage zu Ihrem Newsletter anzumelden.
Es läuft wie gewohnt: Der Interessent gibt seine Email-Adresse ein und muss diese über das Double-Opt-In-Verfahren bestätigen. Die Adresse wird direkt in Ihre Abonnentenliste im Kulturkurier übertragen.
Für alle, die nicht bei der stARTconference dabei sein können, haben wir eine Live Tweetwall eingerichtet. Hier laufen in aller Aktualität alle Tweets durch, die zur mit dem Hashtag #start11 versehen sind:
Wer sich besonders für Social Media interessiert und auch gerne mal einen Blick über den Tellerrand in die USA wirft, ist bei der neuen Analyse ‘The Tangled Web: Social Media in the Arts’ von Devon V. Smith genau richtig.
In dieser Analyse wurden 207 verschiedene Nonprofit- und Kultureinrichtungen auf deren Nutzung von sozialen Medien untersucht. Dabei bildet diese Aussage das tragende Element:
‘Wenn Oragnisationen ihre ihr traditionelles Publikum erreichen wollen, können sie eine beachtliche Menge in den sozialen Medien finden. Wenn sie ein neues Publikum erreichen wollen, ist es sicher, dass sie sich mit ihnen online verbinden müssen.’
Dabei wirft sich natürlich die Frage auf, wo jetzt am besten? Die Analyse gibt Ihnen Aufschluss. Hier finden Sie eine kleine Zusammenfassung:
91% der befragten Institutionen sind auf Facebook aktiv
64 % nutzen einen Twitter-Account
59% haben eine Youtub-Kanal
Im Durchschnitt haben die befragten Institutionen auf Facebook 1.609 Fans und auf Twitter 726 Follower. Dabei posten knapp 50% der befragten Organisationen täglich ihre Inhalte auf Facebook. Noch weitere Daten finden Sie in dieser Analyse.
Hier haben wir die Analyse gefunden: http://www.theatrebayarea.org/
„Augmented Reality“ und App-Wettbewerb für Museen
Bis Ende Dezember 2011 können Museen und Sehenswürdigkeiten mit einer öffentlich zugänglichen Sammlung an einem Wettbewerb teilnehmen, den die Kölner App-Agentur Pausanio ausgeschrieben hat. Zu gewinnen ist eine nicht ganz gewöhnliche Museums-App für iPhone, iPad und iPod touch. Besonderes Merkmal: Die App wird über eine sogenannte „Augmented Reality“-Funktion verfügen, einer der für die Kunstvermittlung sicherlich spannendsten digitalen Innovationen der letzten Jahre. Mit dieser Funktion erhält der Besucher ergänzende Texte, Bilder und Filme zu Ausstellungsstücken, indem er die Kunstwerke durch die Kamera seines iPhones betrachtet. Auf dem Bildschirm werden ihm diese Inhalte dann wie eine zweite Realitätsebene eingeblendet.
Davon abgesehen, dass der Innovationsfaktor sicherlich hoch ist und die Besucher sich lange an ihren Museumsbesuch erinnern werden, kann die neue Technologie bestimmte Fakten auf spielerische Weise sehr einprägsam vermitteln. Möglich ist etwa die Einblendung von Unterzeichnungen und Entwurfsskizzen der ausgestellten Kunstwerke – oder auch alter Aufnahmen vor heutigen Ansichten von Fassaden und Skulpturen.
Auch die öffentliche Wirkung dürfte groß sein, denn noch gibt es nur wenige Beispiele solcher Apps in der Museumslandschaft. Sogar international betrachtet sind sie rar gesät. Einen Überblick über ähnliche Projekte gibt es hier: http://blog.culture-togo.com/mediathek/augmented-reality-im-museum/.
Um die App zu gewinnen, ist das Personal des Museums gefordert. Es gilt, ein Objekt aus der Sammlung nachzustellen und als Foto oder Film einzureichen. Ob Pantomime, Maskerade, Dekoration oder Mal-Aktion, über den Gewinn entscheidet eine möglichst kreative Umsetzung. Eine Fachjury wird alle Einreichungen bewerten, die einfallsreichste davon wird gewinnen.
Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 23. Dezember 2011. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.pausanio-production.com. Auf der Museumsmesse Exponatec wird Pausanio die Innovation auch live vorstellen: Köln, 16.-18. November 2011, Stand 3.2 D 050.
Seit Montag ist es offiziell, auch Unternehmen und weitere öffentliche Persönen können nun ein Profil bei Google+ erstellen. Seit MItte des Jahres gibt es nun die PLattform Google+ für den privaten Nutzer. Dabei werden ähnliche Funktionen angeboten, wie bei Facebook. Dazu haben bereits Kollegen berichtet. Nun wird es eben für Unternehmen interessant, auch dort auffindbar und sich untereinander zu vernetzen.
Die Anmeldung geht ganz einfach:
Man sollte zuvor bereits eine Google+-Account für sicher selber haben. Ansonsten muss man sich anmelden. Das geht sehr einfach. Dazu benötigt man allerdings eine Googlemail- oder eine Gmail-Adresse. Dort kann ein Google+-Konto erstellt werden.
Als nächstes hat man nun die Möglichkeit Unternehmensseiten anzulegen: https://plus.google.com/pages/create
Alternativ kann man auch über das eigene angelegte Profil eine Unternehmensseite erstellen.
Auf dem Profil kann, wie bei Facebook auch als Privatperson oder als Seite kommuniziert werden. Die Optionen kann man alle auswählen:
Des Weiteren sollte ein wenig Reichweite für die Seite erreicht werden. Falls man bereits einige Circles hat, also zusammengestellte Gesprächskreise, können diese auch direkt zu der Seite eingeladen werden. Wenn Personen darin noch nicht auf Google+ vertreten sind, aber eine Einladung erhalten haben, können diese auch per Mail erreicht werden:
Alles in Allem lässt sich also eine solche Seite sehr gut und einfach einrichten.
Doch die Frage ist nun, wo die Vorteile diese Plattform liegen oder ob es sich dabei ‘nur’ um ein zusätzliches Übel handelt, das noch nur Arbeitszeit raubt. Momentan sind vor allem Unternehmen wir H&M oder auch Pepsi etc. vertreten.
Wir werden die Entwicklung beobachten und halten Sie auf dem Laufenden.
Wir sind übrigens nun auch auf Google Plus zu finden >>
Wieder haben wir die Fühler nach interessanten Kampagnen im Social Web ausgestreckt und sind fündig geworden. Improvisationstheater wird digital erlebbar gemacht. Wie das genau aussieht, sehen Sie in dem Trailer von Theatersport Berlin:
Um noch mehr über diese Kampagne erfahren zu können, haben wir natürlich näher bei Marco Rosenwasser (http://www.marcorosenwasser.it/) nachgefragt:
Kulturkurier Inside: Können Sie mir kurz umreißen, um was es genau bei der Kampagne geht?
Marco Rosenwasser: Theatersport Berlin ist die Älteste Improvisationstheater Gruppe der Hauptstadt. Man wirbt für die Shows der Company. Jeden Montag im Admiralspalast und jeden Sonntag in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin finden die Showss statt.
Wie funktioniert die Kampagne genau?
Man wollte keinen statischen Trailer anbieten: die Interaktion mit dem Publikum ist die Grundlage der Shows von Theatersport. So wie im Theater müssen die Zuschauer Inputs liefern – die Schauspieler machen dann daraus eine Story. Man hat eine Geschichte mit Baumstruktur skizziert und dann jede mögliche Folge davon improvisiert und gedreht. In regelmäßigen Abständen können die Zuschauer entscheiden, wie sich die Story weiter entwickeln soll. Natürlich im Theater kann man alles Mögliche vorschlagen – Bei einem Trailer wie diesem geht das nicht, dies betonen wir am Ende des Videos und laden unsere Zuschauer dazu ein, sich eine Improshow anzuschauen, um vollkommen frei von Vorgaben Inputs für die Show liefern zu können.
Welche Kanäle beziehen Sie noch in die Kampagne mit ein?
Der Schwerpunkt der Kampagne von Theatersport Berlin sieht vor, dass das Ensemble außerhalb des Theaters in Kontakt mit den Zuschauer kommt, so spielen die Theatersportler auch auf der Straßenbahn, beim Karaoke im Mauerpark, oder Improvisieren eine Wahlrede neben den Ständern der offiziellen Berliner Parteien am Kollwitzplatz. Man will dabei dem Publikum klar machen, dass Improtheater auf Spontaneität basiert und dass jeder und überall spontan sein kann. Fans haben diese Auftritte dokumentiert und TSB hat sie als Favorit auf dem Youtubekanal aufgenommen – so sind on- und offlineaktionen perfekt integriert.
Häufig machen wir einen Quiz auf Facebook mit Fragen zu den Videos oder zu den Aktionen – dies hat sich auch bewehrt, die Fans der Seite und die Zuschauer im Saal haben sich vermehrt. >> Fanpage von Theatersport Berlin
Die Internetseite der Company hat zum Theatersport Cup einen Plug-In von YouTube und einen von Facebook auf der Startseite präsentiert – leider wird sie nun umprogrammiert und youtube ist z.Z. nicht mehr auf der Startseite zu sehen. >> Webseite
Was erhoffen Sie sich von der Kampagne?
Wir wollen dass das Publikum den Spaß ans Theater wieder entdeckt, und zu den Shows kommt. Das funktioniert, das Festival “Theatersport Cup” war mit wenigen Ausnahmen ausverkauft.
Wenn Sie Ihre Veranstaltungen auch in den Kulturkurier eingeben, können Sie auch ganz einfach Ihre Veranstaltungen als Premiere markieren. Diese können zusätzlich in der rechten Spalte der Webseite des Kulturkurier mit aufgeführt werden:
Zudem wird die Veranstaltung dann entsprechend markiert und so noch zusätzlich mit hervorgehoben, wie zum Beipsiel beim Frankfurt English Speaking Theatre:
Und wir geht das nun? Dazu gehen Sie einfach in Ihren Benutzeraccount und klicken auf Alle Veranstaltungen und suchen Sie sich dann die Veranstaltung aus, die Sie als Premiere markieren möchten. Dann klicken Sie auf Terminplanung:
Die Veranstaltungen werden vorerst mit einem roten Balken markiert. Das zeigt, dass die Veranstaltungen noch nicht als Premiere markiert sind. Wenn Sie also eine Veranstatung als Premiere markieren wollen, klicken Sie einfach auf Auswählen. Dann wird die Veranstaltungen mit einem grauen Balken markiert (s.u.).