Mit unseren Partnern, die zusätzlich zu ihren Portalen im Internet mobile Lösungen anbieten, stellt sich nun die Frage, wie sinnvoll diese sog. Location Based Services (LBS) für Kultureinrichtungen sind.

Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick bieten.

Was ist Location Based Marketing:

Dabei kann zwischen 1.0 und 2.0 Varianten entschieden werden. Unter den 1.0-Anwendungen fallen LBS, wie Google Maps. Dabei geht es um Anwendungen, bei denen keine Interaktivität verlangt oder ausgelöst wird. 2.0 Varianten sind Applikationen, wie Facebook Places oder Foursquare. Dabei geht es darum, einen Check In beim Nutzer auszulösen. Er muss aktiv über sein Smartphone den Ort wählen, an dem er sich befindet und darin einchecken. Des Öfteren werden als Anreiz Geschenke angeboten, die ein Nutzer für einen Check In bekommt.


Der Sinn von einem Check In ist, dass einerseits die Besucher des Ortes sich aktiv mit diesem auseinandersetzen und andererseits auch gesehen werden kann wer schon mal von seinen Freunden in der Location eingecheckt hat. Dadurch entsteht wiederum traffic, der sich um die entsprechende Einrichtung aufbaut. Also auch eine Art Empfehlungsmarketing. Denn wenn der Nutzer sieht, dass schon mal ein Freund in diese Location eingecheckt hat, kann er sich sicher sein, dass ihm die Location höchstwahrscheinlich auch gefallen wird.

So gesehen wirkt jeder Check In als ein kleiner Multiplikator für Ihre Einrichtung. Die Idee ist wirklich gut, jedoch wird bis dato das Check bei einem ’normalen‘ Smartphone-Nutzer kaum verwendet. Um Ihre Besucher dazu zu motivieren, könnten Sie durch einen Aufkleber an der Eingansgtür oder andere Aktionen den Besucher zu einem Check in bewegen.

Für Kultureinrichtungen besteht jedoch ein großes Potenzial, sei es via Foursquare, Facebook oder andere Möglichkeiten.

Der Check In bringt einen Ort ins Gespräch. Dazu müssen Sie gar nichts tun, das machen Ihre Besucher für Sie. Dazu sollten Sie Ihre Besucher aber motivieren, am besten mit einem kleinen Benefit. Über Foursqare bspw. können die Besucher ‚Bürgermeister‘ von Ihrer Einrichtung werden.
Zwar bietet Facebook an sich keine Benefits an. Aber: Viele Besucher, die ein Smartphone haben, haben höchstwahrscheinlich die Facebook-App auf ihrem Smartphone geladen, weswegen die Barriere des Check Ins niedriger sein kann (siehe hierzu den Artikel von Facebookbiz). Optional können Sie Ihren eingecheckten Besuchern einen kleinen Mehrwert anbieten. Sei es ein Coupon für 1€ Ersparnis eines Sekts oder die Möglichkeit bei 10 Check Ins einen kostenfreie Vorstellung zu genießen. Bei der Umsetzung und den Möglichkeiten sind Ihnen da keinen Grenzen gesetzt.
Wenn Sie außerdem erst jetzt eine Fanseite als Lokales Unternehmen erstellen, wird automatisch die Option des Check In auf der Seite integriert und eine Karte zu Ihrer Einrichtung angezeigt.

Ein Beispiel für die gelungene Nutzung von LBS für Kultureinrichtungen zeigt die Deutsche Oper Berlin via Facebook Orte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:

LBS sind gerade für Kultur- und Freizeiteinrichtungen sinnvoll:

  • Besucher können Ihre Einrichtung spontan über eine App finden
  • Besucher können einchecken und selber aktiv werden
  • Jedes Check In eines Besuchers kann unter seinen Freunden als Multiplikator wirken und Kommunikation sowie Interaktion entfachen

Haben Sie bereits positive oder negative Erfahrungen gemacht? Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback!

 


Kommentare

comments

Powered by Facebook Comments

, , ,
Trackback

no comment untill now

Add your comment now

You must be logged in to post a comment.